Archiv für November 2008

20
Nov
08

Zeit (Teil 01)

… auch zu diesem Thema gibt es eine Vielzahl von Publikationen. Da Angebot reicht von Büchern über Seminare bis hin zu „Selbsthilfegruppen”.

Ist auch ein interessantes Thema wenn man „lernt” mit seiner Zeit zu „haushalten”.

In den meisten Fällen geht es darum, das „knappe Gut” ZEIT so einzusetzen, dass am Ende einer Periode so viel wie möglich davon übrig bleibt.

Dafür werden Plane, To-do-Listen, Zeitraster, Prioritätenlisten, usw. erstellt um diesem Ziel gerecht zu werden.

Ich gebe offen zu, dass ich ein begeisterter Fan dieser Dinge bin und ich diese „Werkzeuge” besitze und den Einsatz auch bei jeder Gelegenheit befürworte.

Bei allem tun und machen in diesem Bereich stellen sich aber auch die Fragen: „Wofür tue ich dies?” bzw. „Was fange ich mit der (vielen) freien Zeit an?”

Und genau hier, davon bin ich überzeugt, beginnt für viele das Dilemma! – Durch Straffung, Optimierung des eigenen Zeiteinsatzes lässt sich nicht unerhebliche „Zeitpolster” aufbauen. Diese Optimierung bringt i.d.R. einen gewissen Stress mit sich, da ja eine bestimmte Menge an Arbeit, Terminen, Verpflichtungen in einem kürzeren Zeitraum absolviert wird.

Ist dies gelungen, fallen vielen danach in ein „Loch”, da sich nicht wissen was sie mit der Zeit anfangen sollen.

Der Vorgang des „Zeitsparens” wird in der Öffentlichkeit häufig als „Zeitmanagement” bezeichnet.

Unter Zeitmanagement verstehe ich, den Einsatz der Zeit so zu gestalten, dass es mir einen Vorteil / Nutzen bringe und ich meine anstehenden Aufgaben, Verpflichtungen, Wünsche stress- und (teilweise) druckfrei erledigen kann.

Wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige, beantworte ich als erstes die beiden vorher genannten Fragen, „Wofür tue ich das?” und „Was will ich mit der freien Zeit anfangen?”

Damit vermeide ich, dass ich, wenn die Zeit zur Verfügung steht nicht in das erwähnte „Loch” falle.

Durch die Beantwortung der Fragen, habe ich mir gleichzeitig ein Ziel gesetzt, dieses gilt es nun zu „verfeinern”, zu präzisieren.

Zur Erinnerung: Ein Ziel sollte quantitativ und qualitativ bestimmt sein.

In Bezug auf die Zeit bedeutet dies für mich, dass die Qualität durch die Antworten bestimmt wird und die Quantität dadurch, wie viel Zeiteinheiten ich dafür zur Verfügung haben möchte.

Mit  Hilfe des Zielkorridors habe ich dann die Möglichkeit die jeweiligen Teilschritte hin zu meinem Ziel in Einklang zu bringen.

Wie schaut es mit den Antworten bei einem selbst, bei Dir aus? – Wofür würdest du dir die „Strapazen”, den Stress auf die Schultern packen, um Zeit zu bekommen?

Bei der Planung des Zeiteinsatzes ergeben sich eine Vielzahl von Fragen, auf die man eine Antwort finden sollte (muss).

Um ein klareres Bild davon zu bekommen, schlage ich vor zu Beginn eigene Definitionen für die Worte „Zeit (allg.) – Stress – Druck – Planung – Freizeit – Arbeitszeit – Planung” zu finden. Ohne diese Definition für einen selbst, erhält man keine eigene „Zeitmanagement” – Definition.

Ein für dieses Thema, diesen Bereich sehr wichtiges Wort ist „NEIN”.

Durch Verwendung dieses Wortes lässt sich so einiges an Zeit frei machen. Die Anwendung, den Einsatz dieses (mächtigen) Wortes sollte (ich bin sogar der Meinung: m u s s) erlernt werden.

Zur besseren Einschätzung der Wichtigkeit bitte einmal in Erinnerung rufen, wann zum letzten Mal „Nein” bei einem selbst zum Einsatz gekommen ist? – was war der Grund? – welche Gefühle sind dabei zu tage getreten? – sind Folgen / Konsequenzen eingetreten?

Die Antworten auf diese Fragen spiegelt das (eigene) Verhältnis dazu wieder.

Der Einsatz dieses Wortes beginnt, wie bei jedem anderen Thema auch, bei einem selbst.

Zur Verdeutlichung, bei der Erstellung des eigenen Zielkorridors „Zeit” gilt es zu entscheiden, was in den Korridor gehört (Ja) und was nicht (Nein)

Wie dies genau geht, dafür haben sich Spezialisten sich den Kopf zerbrochen und (teilweise) sehr gute Leitfäden veröffentlicht. Darum möchte ich darauf nicht näher einsteigen, was mich vorrangig interessiert ist, was fange ich mit der „freigewordenen” Zeit an?

Ist das, was ich in dieser Zeit dann tun möchte so anziehend, wünschenswert, begeisternd, dass ich mich dafür auch anstrenge?

Häufig ist es doch so, dass der Anstoß für ein „Zeitmanagement” von Außen (Partner, Familie, Arbeitgeber, usw.) kommt und nur in den seltensten Fällen von einem selbst ausgeht. (Zur Erinnerung: wie wichtig ist das Wort „Nein” in Bezug auf die Zeit?!)

Ich bin der Meinung, dass fast alle Versuche ein Zeitmanagement aufzubauen durch äußere Impulse initiiert wurde, dies ist aber (größtenteils) zum Scheitern verurteilt.

Aufgrund dieser These gilt es sich klar zu werden ob ich das will und je nachdem wie stark der eigene Antrieb ist, die dafür notwendigen Anstrengungen, Schritte zu unternehmen.

Ohne eine grundlegende Vorarbeit halte ich es für nicht ratsam ein „eigenes” (neues) Zeitmanagement aufzubauen. Sollten diese grundlegenden Überlegungen nicht zu dem benötigten Antrieb, Anstoß, der Bereitschaft führen ist es vielleicht ratsam, das bestehende System zu verfeinern, in dem ich mich gerade befinde?

Hinsichtlich der „Verfeinerung”, wie auch bei Erstellung eines „neuen, eigenen” Systems ist das „Pause machen” ein wichtiger Baustein, denn auch Pause machen will gelernt sein.

Warum sind Pausen so wichtig? – Ein möglicher Grund ist, dass durch den Fortschritt der Technisierung sich schrittweise die (notwendigen) Pausen in „Arbeitszeit” umgewandelt haben.

Mit Hilfe der Technik ist es nun möglich jederzeit und von jedem Ort auf der Welt aus zu arbeiten, wir immer und überall sind bzw. jeden erreichen können.

Wie rasant diese Entwicklung stattgefunden hat, lässt sich daran erkennen, dass vor ca. 20 Jahren ein Telefax das schnellste Medium war um ein Schriftstück zu „transportieren” und es dauerte seine Zeit, bis man Antwort erhalten hat.

Ein weiteres Indiz für diesen Trend lässt sich erkennen wenn man die Inhalte der derzeit so populären SMS sich anschaut.

Sie strotzen vor Kürzel, deren Verwendung weiter steigt, um mit einer begrenzten Anzahl von Zeichen eine möglichst hohe Informationsdichte zu erlangen.

Um dies zu verstehen, sollte man sich einmal mit einem „Kürzel – Junkie” unterhalten und sich die wichtigsten Kürzel erklären lassen.

Ein weiterer „Beweis” für diese Entwicklung ist die Erhöhung des Marktanteiles von Hörbüchern. Hörbücher ermöglichen sich gleichzeitig mit mind. 2 Dingen zu beschäftigen, z.B. während der Autofahrt kann man sich einen der vielen „Harry Potter” – Bände vorlesen lassen.

Es gibt weitere Belege, aber ich hoffe durch die o.g. Ausführungen habe ich deutlich gemacht, was ich damit meine und welche möglichen „Gefahren” sich einstellen können.

In Zusammenhang mit  dieser Tatsache stellt sich eine interessante Frage: „Was habe ich gemacht, vor Einführung / Nutzung des Handys, Internets, PDA, usw.?” – Es gibt noch Menschen, die von dieser Zeit berichten können.

Man stelle sich einmal vor, alle diese „Neuerungen” geben ihren Geist auf! – Für viele ein wirkliches Horrorszenario.

An dieser Stelle möchte ich aber auch eins klar stellen, ich bin nicht gegen alle diese Neuerungen, meine Kritik setzt bei der Handhabung an. Alle diese Neuerungen sollten, so ist meine Ansicht, zur Erleichterung jedes einzelnen dienen und nicht als eine „Geisel”, als eine Belastung.

Es gibt mittlerweile auch Krankheiten die auf dies alles zurückzuführen sind.

Zurück zum eigentlichen Thema und hier taucht folgende Frage auf: „Wann hat man sich selbst einen Tag gegönnt, ohne Telefon, ohne Handy, ohne Internet?” – viele höre ich jetzt sagen; lang, lang ist´s her!

Das ganze Thema „Zeit” ist schon sehr interessant und es ist auch wichtig sich einmal damit zu beschäftigen.

Hey wäre das nicht ein guter Anstoß sich „freie Zeit” zu verschaffen um sich mit derartigen Fragen einmal zu beschäftigen?

In Zusammenhang mit Zeit – Zeitmanagement – Planung – usw. ist meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt, was für ein „Zeittyp” man ist.

Die Bestimmung des eigene Zeittyps ist Ausschlaggebend für den Aufbau eines eigenen Zeitmanagements,  denn es soll ja Nutzen für einen selbst bringen und kein „Klotz am Bein” darstellen. (Ist auch einer der Gründe, warum ein bestimmtes Zeitmanagement – System beim einen sehr gut funktioniert, beim anderen total fehlschlägt.)

Soviel vorerst einmal zum Thema „Zeit – Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft” …

17
Nov
08

Worte – Einsatz u. Bedeutung

… wenn man sich Publikationen zu diesem Thema anschaut, so beginnen diese entweder mit einer Zahlenstatistik über gesprochene oder verwendetet Worte pro Tag, von Mann oder Frau bzw. mit Worten, deren Bedeutung nur wenigen Fachleuten bekannt ist.

Dies alles geschieht um zu zeigen, wir wichtig dieses Thema ist, um die Bedeutung offen zu legen.

Um diese „Tradition” beizubehalten, was ist / sind

„Blumentopferde” ?

Solche Einstiege werden von mir aber nur kurz überfolgen.

Was könnte aber an diesem Thema interessant sein? – Ein Schwerpunkt für mich ist die Bedeutung und die Anwendung der Worte und zwar nicht die „dudenlastige” sondern die individuelle, persönliche.

Die Menschen unserer Generation verwenden teilweise Worte, deren Bedeutung, Sinnhaftigkeit ihnen nicht ganz klar ist und daher resultieren, meiner Meinung nach, die zuhauf auftretenden Missverständnisse.

Ein kleines Beispiel gefällig? – wird eine Anzahl von Menschen nach der Definition des Wortes „Liebe” gefragt erhält man eine Menge unterschiedlicher Definitionen, Erklärung(sversuche).

Unter diesem Gesichtspunkt sollte man einmal den Satz „Ich liebe dich” (und die häufige Antwort darauf: „Ich dich auch”) betrachten.

Keine Missverständnisse treten auf, wenn beide Seiten wissen, was der andere damit meint (nicht nur in Bezug auf den o.g. Satz, sondern generell). Ist dies nicht bekannt, Folge: Missverständnisse, mit teilweise fatalen Folgen.

Um dem zu entgehen, ist doch ganz einfach: Beide Seiten müssen nur ihre jeweilige Bedeutung mitteilen und gut ist!

Was ist aber dafür notwendig? – Antwort: man muss selbst wissen, was dieses Wort für einen selbst bedeutet

Hier beginnt aber ein neuer Pro – blemkreis!

Hand aufs Herz, wie oft verwendet man Worte, hat Worte verwendet, dessen Bedeutung einem selbst (nicht ganz) klar sind bzw. waren? – und dies nur weil sie gerade modern sind / waren oder den Anschein verliehen haben besonders klug zu sein.

Dies wird ganz deutlich wenn man einmal die Verwendung von englisch/amerikanisch – stammenden Worten sich ansieht. Was ist „chillen” nochmals oder was ist unter „ just 4 you”  zu verstehen?

Zusammenfassend lässt sich sagen, um Missverständnisse zu vermeiden, gilt es sich über Bedeutung auszutauschen. Um sich aber austauschen zu können, bedarf es einer klaren Definition für einen selbst.

Wo gilt es daher anzusetzen? – Natürlich (wie auch bei fast allem anderen) bei sich selbst.

Um dies umzusetzen, gibt es viele Dinge die man tun kann.

Eine Vorgehensweise hat mir dabei mehr als nützliche Dienste geleistet. Dies ist die positive Seite, die andere Seite war, dass ich zwar für mich eine klare Definition gefunden habe, es aber zu einer gewissen Verwirrung bei mir geführt hat, wenn in Gesprächen Worte benutzt wurden/werden, für die ich eine eigene Definition erarbeitet habe. Aber dafür habe ich auch eine Lösung für mich gefunden.

Zunächst möchte ich einmal die o.g. Vorgehensweise etwas näher vorstellen.

Zwei wichtige Faktoren sind bei Worten immer gleich, diese sind:

  1. alle Worte sind eine (bewusste) Zusammenfügung von Buchstaben (nicht lachen, dies ist eine wichtige Erkenntnis!)
  1. mit jedem Wort verbindet man eine gewisse Empfindung – häufig wird diese unter die Begriffe „positiv” – „neutral” – „negativ” eingestuft.

In erster Linie ist ein Wort nur eine Ansammlung von Buchstaben. Durch unsere eigene, subjektive Einstufung wird eine Wertung in positiv / negativ – gut / böse – beleidigend / lobend – falsch / richtig vorgenommen.

Nehmen wir z.B. das Wort „Arschloch” – bestehend aus 2 zusammengesetzten Wörtern, die jedes für sich eine eigene Bedeutung haben. Weiterhin besteht es aus 9 Buchstaben.

Ein kleines Spiel gefällig ?

Man nimmt ein beliebiges Wort (am Anfang bitte ein etwas längeres, am besten ein zusammengesetztes) – Nun wird durch Umsortieren der darin enthaltenen Buchstaben neue Wörter gebildet, dabei müssen nicht immer alle Buchstaben verwendet werden.

Eine Steigerung bzw. Abwandlung ist, Worte zu bilden, die man selbst als „positive” Worte bezeichnet (geht auch in die andere „Richtung”)

Durch setzen eines Zeitlimits kann eine gewisse Spannung aufgebaut werden.

Wie viel neue Worte wurden gefunden?

Was kann ein derartiges „Kinderspiel” einem selbst bringen? – berechtigte Frage!

Da wäre zum einen, die Bewusstmachung meines eigenen „Wortschatzes” – zum anderen sollte ich Hilfsmittel (z.B. Lexikon, ö.ä.) herangezogen haben, eine Ausweitung meines „Wortschatzes”.

Weiterhin sollte ich es in / mit einer Gruppe „spielen” eine Einschätzung wo ich selbst stehe bzw. wo die anderen stehen.

Ich kann dieses Spiel jederzeit und überall spielen.

Um seine Fortschritte zu verfolgen, empfiehlt sich die Schriftform.

Dazu schreibt man das gewählte Wort oben in die Mitte eines Blattes und darunter die neuen Wörter. In bestimmten Zeitabständen werden die gleichen Worte wieder „bearbeitet” (es gilt aber: die vorherige Liste nicht anschauen!)

(Wenn man es genau betrachtet, dann beinhaltet dieses Spiel beide Faktoren eines Wortes, sofern man die Abwandlung spielt.)

Zurück zur „emotionalen Bedeutung” der Worte. – Egal welche Empfindung vorherrscht, die Frage lautet: „Warum empfinde ich so?”

Besonders stark sind diese Empfindungen wenn die Worte einen spezifischen, möglicherweise auf mich zutreffenden Sachverhalt wiedergeben, so z.B. Faulpelz, Loser, Schlampe, Arschloch oder Gewinner, Bester, Ernährer, Versorger usw.

Wie gesagt, die Einschätzung ist subjektiv und daher sind folgende Fragen erlaubt: „Was verbinde ich mit diesem Wort?” – „Welche Bilder treten zu Tage?” – „In welchen Situationen wird das Wort ausgesprochen?” – „Wie sehe ich mich selbst?” – „Wie stark identifiziere ich mich selbst damit?”

Es ist äußerst schwierig (auf jeden fall am Anfang) auf diese Fragen eine Antwort zu finden.

Daher ein Tipp: Wenn ich solche Worte höre, mache ich sie bewusst neutral, d.h. ich hänge keinerlei Wertigkeit (positiv oder negativ) an. – In einem ruhigen Moment dann gehe ich dann daran die Antworten zu finden.

Auf diese Weise ist es mir gelungen, dass die meisten Wörter nicht „treffen”; wie heiße es so schöne „nicht verletzen”.

Wie bereits erwähnt, habe ich für eine Vielzahl von Worten meine eigene Definition / Bedeutung. Dazu bin ich mit Hilfe einer bestimmten Vorgehensweise gekommen. Diese Vorgehensweise ist eine „Erfindung” von Vera F. Birkenbihl, sie hat hierzu auch diverse Bücher geschrieben.

Ich möchte sie daher nur kurz umschreiben, sollte jemand näher daran interessiert sein, kann ich einige Bücher hierzu vorschlagen.

Da Frau Birkenbihl die Spezialistin auf diesem Gebiet ist werde ich hier nur die einfachste Form, ich nenne sie „Grundform”, ansprechen.

Wie geschrieben, besteht ein Wort aus einer Anzahl von Buchstaben und eine spezielle Kombination löst ein bestimmtes Verhalten aus.

Bei der Anwendung der Grundform gehe ich wie folgt vor:

Ich nehme ein Blatt Papier (am besten DIN A4) – lege es quer vor mich hin – schreibe dann in die Mitte des Blattes das Wort, welches mich interessiert – ich lasse dies dann kurz auf mich wirken – Wenn ich dann so weit bin, führe ich vom 1. Buchstaben des Wortes einen Strich weg und notiere am Ende das neue Wort, das mit diesem Buchstaben beginnt den ich gerade beachte. – dabei überlege ich nicht viel (max. 5 Sek.) sondern schreibe das Wort hin, das mir gerade durch den Kopf geht. – so gehe ich mit allen Buchstaben des Wortes durch.

Da die Optik auch eine gewisse Rolle spielt, habe ich für mich ein paar „Verbesserungen” eingebaut, die da sind:

+        Ich verwende ein besonderes Papier (i.d.R. weiß , mit 120 g/qm)

+        Das Wort, dass ich „betrachte” schreibe ich in schwarz in die Mitte

+        Für jeden der Striche und für jedes „neue” Wort nehme ich jeweils eine neue Farbe

(Ich habe mir hierfür eine Mappe mit 20 Filzstiften angeschafft)

+        Das neue Wort für den 1. Buchstaben schreibe ich i.d.R. über den 1. Buchstaben. – das neue Wort für den 2. Buchstaben i.d.R. unter den 2 Buchstaben. – so gehe ich im Wechsel das ganze Wort durch.

+        Für die Buchstaben, für die mir innerhalb der Zeit (5 Sek.) kein neues Wort einfällt mache ich nur den Strich und gehe dann zum nächsten weiter.

So präpariert macht es richtig Spaß und es ist keine Arbeit (Stichwort: Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg)

Man kann dies auch ausweiten, indem mehrere das gleiche Wort „bearbeiten  aber nicht zugleich, wenn alle beieinander sind.

Wenn man dies mit mehreren „spielen” möchte gilt es ein paar weiterführende Vorbereitungen u. Regel zu treffen.

  • Da wäre einmal, dass jeder das gleiche Wort „bearbeitet”, da es keinen großen Sinn macht wenn der eine das Wort „Liebe” und der andere das Wort „Laster” sich vornimmt.

Daher mein Vorschlag: Erstellung einer Liste mit Worten, die jeder nach dem oben beschriebenen Ablauf für sich daheim, „im stillen Kämmerchen”, aufarbeitet. – Für den Anfang schlage ich 3 – 5 Wörter vor

  • Allen „Teilnehmern” sollte der Ablauf eindeutig klar sein.
  • Drittens, die Vorgabe, dass die Wortliste bis zum nächsten Treffen, zu einem vereinbarten Termin, fertig bearbeite ist.
  • Die Auswahl der Teilnehmer sollte so angelegt sein, dass ein gewisses Vertrauensverhältnis besteht. Was würde dagegen sprechen es mit dem eigenen Partner zu versuchen?
  • Die Anzahl sollte nicht zu groß gewählt werden, für den Anfang schlage ich (na klar, macht sonst keinen Sinn) mind. 1 Person bis max. 4 Personen plus einem selbst vor.

Um für die „Mitarbeiter” einen weiteren Anreiz zu schaffen, kann man ihnen ein Set, bestehend aus: Blätter eines besonderen Papiers, eine Schachtel Filzstifte, kleiner Ordner, usw., schenken oder vereinbaren, dass jedem Buchstaben eine bestimmten Farbe zugeordnet wird, oder – oder – oder

So ausgestattet und präpariert gibt es nur noch eins: los geht’s und viel Spaß!!!

„Welchen Nutzen hat dies alles für mich?”  werden sich nun einige fragen.

Wortschatzerweiterung – ich erkenne, durch die Verwendung von neuen Wörtern wie ich das Wort „besetze” – durch die Art und Weise sowie den Farben, entsteht ein „Bild” von diesem Wort; bei der Verwendung des Wortes fallen mir auch die dazugehörigen Worte wieder ein – ich kann dadurch den Worten einen eigenen Wortsinn, meinen Wortsinn, zuschreiben – Meine Wortwahl wird in Gesprächen kreativer und abwechslungsreicher.

Kleines Beispiel? – In einem Gespräch wird gefragt, was man unter „Liebe” versteht? Durch das gedankliche Aufrufen des „Bildes” Liebe kann ich frei, spontan und für mich stimmig antworten. Sollte ich keine derartiges „Bild” aufrufen können, muss ich teilweise unter Druck etwas „zusammenschustern”, mit dem ich im Nachhinein so nicht einverstanden bin und es möglicherweise Missverständnisse gab bzw. gibt, welche einer Korrektur bedürfen. Durch die Nennung meiner Bedeutung habe ich auch mitgeteilt, was ich darunter verstehe.

Zum Schluss noch ein paar Tipps:

Um ein eigenes Gefühl dafür zu bekommen, kann man mit dem eigenen Namen beginnen, gibt es einen Rufnamen, dann als erstes mit dem.

Weiter kann es hilfreich sein dies mit dem Namen des Partners, der besten Freundin, des besten Freunds, der Kinder, der Eltern, usw. durchzuführen.

Der Nachname ist natürlich auch interessant.

Frage, welche Worte benutze ich in Gesprächen sehr oft? – oder, welche werden von anderen mir gegenüber oft verwendet?

Bei welchen Worten werde ich oft missverstanden?

Da ich nicht immer gleich die Zeit und Möglichkeit finde Worte so „aufzuarbeiten”, habe ich immer ein kleines Notizbuch bei mir, in das ich dann alles notiere, um diese dann später definiere.

Zur besseren Übersicht, für welche Worte ich noch keine, meine eigene Deutung gegeben habe bzw. ich schon „bearbeitet” habe, wird von mir hierfür eine fortlaufende „Liste” geführt.

Ich wünsche nochmals viel Spaß und noch ein ganz, ganz wichtiger Tipp:

Bitte es nicht verbissen sehen oder tun!!!

14
Nov
08

Die Gründe, warum ich dies alles schreibe…

…die Metapher mit dem Werkzeugkasten des Lebens habe ich gewählt, um etwas „Reales” bei meinen Gedanken zu haben, ein Leitbild das mich immer wieder zurückführt, sollte / wenn  ich zu weit „vom Wege” abzukommen drohe.

Warum ich dieses alles geschrieben habe, liegt in der Tatsache, dass es viele gute und weniger gute Bücher auf dem Markt gibt, die mit Ratschlägen, Tipps und was sonst noch alles notwendig ist, voll gestopft sind, es aber häufig versäumt wurde auch eine passende „Gebrauchsanweisung” beizufügen.

Als ich vor langer Zeit damit begann mich für die Persönlichkeit und deren Entwicklung zu interessieren und begann, die damals noch nicht in diesem Umfang vorhandenen Bücher darüber zu lesen hatte ich so manche Schwierigkeit der darin gemachten Vorschläge und Gedanken zu folgen.

Dies beruhte teilweise darauf, dass ich noch am Anfang meines Weges stand und mir daher das eine oder andere Wissen gefehlt hat, zum Anderen waren mir die Ratschläge,  Tipps so abstrakt bzw. im Gegenteil so spezifisch, so dass ich (noch) keinen Weg gefundne habe diese auf mich, mein Leben, meine Situation anzuwenden.

Parallel zu meinem Buchstudium begann ich diverse, auf unterschiedliche Themen aufgebaute Seminare zu besuchen.

Auch hier fiel mir auf, dass ich vielmals nicht wusste, von was der Seminarleiter sprach. Somit war klar, dass die Erkenntnisse aus derartigen Veranstaltungen nicht immer den gewünschten Erfolg für mich gebracht hat.

Trotz dieser teilweise sehr frustrierenden Erlebnisse, war mein Wunsch mehr über die Persönlichkeit(en), ihren Einfluss auf den / die Menschen, ihre Herkunft und ihre Faktoren nach wie vor da und verlangte nach Erfüllung.

Einige Seminare und Bücher später, mein Wissens- u. Informationsvolumen war zwischenzeitlich deutlich gewachsen, nahm ich an einer Veranstaltung teil, die eine Wende einleitete. Bereits nach den einleitenden Worten des Seminarleiters hatte ich ein Gefühl, hier bin ich richtig.

Die Worte waren wie folgt, ich möchte sie sinngemäß wiedergeben, dass am Ende dieses Seminars ein jeder eine kleine Anzahl von Werkzeugen zur Hand haben würde, die bei der Weiterentwicklung hilfreich wären.

Und genau so war es. Nach 3 Tagen hatte ich meine Grundausstattung an „Werkzeugen” zur Hand.

In der Folgezeit kamen diese dann auch zum Einsatz und es war eine Freude mit ihnen zu arbeiten, sie zu benützen.

Ein kleiner Wehmutstropfen blieb aber, jedem, dem ich versuchte auch die Werkzeuge an die Hand zu geben konnte (teilweise) nichts damit anfangen.

Und genau dieser Umstand war die Geburtsstunde meine Gedanken öffentlich zu machen.

Zwischen damals und heute ist zwischenzeitlich sehr viel passiert und ich habe aus dem anfänglichen kleinen, meinen Werkzeugkasten eine doch sehr stattlichen Werkzeugsammlung aufgebaut, mit Hilfe der ich schon einigen Leuten bei der Bewältigung  ihres Weges, ihres Lebens behilflich sein konnte.

Aufgrund dieser Erfahrungen und den damit verbundenen Erfolgen hat sich ein weitere Gedanke in mir festgesetzt, nämlich der, wie es möglich wäre dies alles einem größeren Interessentekreis zugänglich zu machen?

Aus diesem Leitgedanke heraus habe ich nun diese Niederschrift verfasst und wünsche ihnen viele Spaß und für sie wertvolle sowie hilfreiche Erkenntnisse bei der Umsetzung bzw. Anwendung ihres „Werkzeugkastens”

13
Nov
08

Grundsätze (Teil 01)

… egal ob man sie Grundsätze, Glaubenssätze, Kodex oder sonst wie nennt, es steht die Frage im Raum, was sind sie?

Ich definiere „Grundsätze” für mich so: Vorgaben, die ich mir selbst aufgestellt habe, wie ich leben, denken, handeln und verhalten möchte und zwar zu / in einer bestimmten Zeit, Situation, zu bestimmten Themen.

Für mich haben Grundsätze auch viel mit Toleranz und Fairness zu tun. Ich bin der Meinung, dass das eine ohne das andere nicht möglich ist. Durch die Geschichte hinweg hat gezeigt, was passieren kann, wenn zwischen den beiden Größen ein Ungleichgewicht geherrscht hat.

Wenn man sich das Wort „GRUNDSATZ” einmal an, stellt man fest, dass es aus 2 Wörtern zusammengesetzt ist.

Als „GRUND” kann man den tiefsten Punkt einer Sache, Ding ansehen bzw. als ein auslösendes Faktum betrachten. – „SATZ” ist/kann man als eine bestimmte Anzahl / Größe von Dingen / Sachen sehen (z.B. ein SATZ Reifen = 4 Stück oder sind es 5?)

Was Grundsätze letztendlich bedeuten ist davon abhängig, was jeder selbst darunter versteht. Somit gibt es keine allgemeingültige Definition was Grundsätze sind, was darunter zu verstehen ist.

In diesem Zusammenhang eine kleiner Tipp:

Sollte man in der Zukunft mit dem Wort „Grundsatz” operieren, ist es meiner Meinung nach zwingend erforderlich im Vorfeld seine Definition davon kund zu tun. Wenn man so verfährt, sind Missverständnisse fast ausgeschlossen (wenn auch möglicherweise nur für dieses Gespräch) – Genauso sollte man eine Definition von seinem Gegenüber einfordern.

Nun sollten wir uns der Frage zuwenden, was gehört zu einem „guten” Grundsatz (oder wie jeder dies nennen mag)?

Was ich unter Grundsatz verstehe habe ich eingangs bereits mitgeteilt  und das hat sich bis jetzt auch nicht geändert.

Wo ich Kritikpunkte sehe, ist in der Entstehung und Handhabung von Grundsätzen. – Frage daher, wie entstehen Grundsätze und gibt es allgemeingültige Faktoren?

Da ich an die Individualität glaube, gibt es für keine allgemeingültigen Faktoren wie Grundsätze entstehen. Jeder muss daher sich selbst und seine Grundsätze dahingehend „erforschen”

Bei einer Vielzahl von Gesprächen, in denen Grundsätze ein Thema waren, habe ich festgestellt, dass die meisten dieses Wort benutzten aber keine eigene Erklärung / Definition nenne konnten (und es auch nicht für notwendig erachten sich darüber Gedanken zu machen).

Ein paar aussagekräftiges Beispiele dafür sind:  Die Eltern sagen zu ihren Sprösslingen, dass lesen wichtig ist und das letzte Buch das die Eltern gelesen haben gehört mittlerweile zum Antiquariat – Der Vater bestraft seinem Sohn, weil er beobachtet hat, das dieser bei Rot über die Straße gegangen ist und nur kurze Zeit später fährt der Vater bei einer gemeinsamen Autofahrt bei „Dunkelorange” über die Ampel. Frage was hat der Sohn gelernt?

Das aufstellen und einhalten  von Grundsätzen birgt ein großes Konfliktpotential und doch halten es so viele Menschen für nicht notwendig einmal darüber nachzudenken.

Eine ebenfalls interessante Frage ist, wie gehe ich mit meinen Grundsätzen um? Bevor ich mich um die Beantwortung dieser Frage bemühe, ist es notwendig herauszufinden, was für ein „Grundsatz  – Typ” ich/man bin/ist.

Aus meiner subjektiven Sicht heraus unterscheide ich 2 grundsätzliche Typen, das ist zum einen derjenige, der sich einen Grundsatz aufstellt und diesen für alle Zeiten erhalten will und das ist zum anderen der, der Grundsätze für sich aufstellt und sie von Zeit zu Zeit auf den „Prüfstand” stelle um ihre Beständigkeit zu klären.

Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, zu welcher Gruppe ich mich selbst zähle. Eins dürfte aber auch klar sein, an Grundsätzen sollte man festhalten auch wenn es in bestimmten Situationen nicht einfach ist. Doch nicht zwanghaft, über einen zu langen Zeitraum hinweg.

Wie gesagt, auch für Grundsätze gibt es einen gewissen Aktualitätsgrad.

Mit seinem Auto muss man ja auch alle 2 Jahre zum TÜV, warum nicht auch mit seinen Grundsätzen?!?

Unter „zeitnah” verstehe ich nicht, dass man seine Grundsätze mit einem „Haltbarkeitsdatum” versehen muss und diese dann nach Ablauf ersetzen muss, – Nein, unter zeitnah verstehe ich, seinen Grundsätze an den jeweiligen Zeitgeist  anzupassen, sie zu aktualisieren.

Wenn man sich einmal Grundsätze aufgestellt hat – Wichtig: seine Grundsätze – macht es auch Spaß mit und an ihnen zu arbeiten.

Ich möchte in Zusammenhang mit Grundsätzen auf einen, für mich, doch relevanten Punkt zu sprechen kommen.

Wie ich geschrieben habe, gehören Grundsätze und Toleranz sowie Fairness für mich zusammen.

Ich verstehe darunter, dass ich mir meine Grundsätze aufstelle, diese auch kundtue, aber keinen falls Ambitionen hegen andere nach der Übereinstimmung zu beurteilen bzw. sie als Maßstab für andere zu setzen.

Es ist, das gebe ich zu, erfreulich auf Menschen zu treffen, die (fast) die gleichen Grundsätze habe wie man selbst.

Meiner Meinung nach sind Grundsätze „antrainiert”, anerzogen und dies entweder bewusst, aber in den meisten Fällen unbewusst. Aus diesem Grunde ist es mehr als angebracht sie zu überprüfen, eine gewisse Kontrolle auszuüben.

Wie kann dies bewerkstelligt werden? – Bleiben wir bei der „Auto / TÜV” – Metapher.

Wenn wir mit unserm Auto beim TÜV vorfahren müssen, geht der Prüfer auch nach einer Checkliste vor und so sollten wir unsere Grundsätze auch aufarbeiten.

Frage, was soll eine derartige „Checkliste” beinhalten? – Aufgrund der Individualität sollte die dafür angewandte Checkliste ebenfalls dieses Merkmal aufweisen, d.h. jeder sollte für seine Grundsätze seine Checkliste aufstellen.

Als Hilfestellung kann ich ein paar Punkte meiner Checkliste zur Verfügung stellen, die da wären:

  • Wie bin ich zu diesem Grundsatz für mich gekommen?
  • Welche Faktoren waren bei der Entstehung des Grundsatzes beteiligt bzw. auf welche habe ich mich bezogen?
  • Wie zeitgemäß ist dieser Grundsatz noch?
  • Wie schwer bzw. wie leicht fällt mir die Aufrechterhaltung diese Grundsatzes?
  • Welchen Nutzen / Vorteil hat mir dieser Grundsatz seit seiner Aufstellung gebracht?
  • Welchen möglichen Nutzen / Vorteil könnte er noch bringen, wenn ich ihn unverändert aufrecht erhalte?
  • Wie konsequent bin ich in der Einhaltung, Anwendung dieses Grundsatzes?
  • Wie könnten mögliche Anpassungsalternativen aussehen?

Diese oder ähnliche Fragen hat sich fast jeder schon einmal gestellt und sich, wenn auch selten, die Antworten dafür gesucht.

In diesem Zusammenhang noch ein Fakt, die Hinterfragung und die Antwortenfindung wurde nur im Kopf durchgespielt. Hierbei stellt sich die Frage mit welchem Erfolg.

Ich vertrete die Auffassung, dass die schriftliche Bearbeitung die Erfolgsausichten erheblich steigern. – Oder wer hat schon einmal einen TÜV – Prüfer ohne schriftliche Checkliste gesehen?

Das bisher Gesagte war die theoretische Komponente zu diesem Thema, wollen wir das ganze auf etwas praxisorientierte „Beine” stellen.

Eine Möglichkeit der Umsetzung möchte ich hier vorstellen. Nach dieser habe ich und tue es nach wie vor meine Grundsätze „gecheckt”.

Zu meinen „Vorarbeiten” hierzu gehörte, dass ich mir meine Checkliste (Auszug siehe oben) aufgestellt habe und diese per Niederschrift dokumentiert habe.

Tipp: Begrenzung der Anzahl von Checkpunkten auf eine Zahl zwischen 10 und max. 15 Stück - Formulierung der einzelnen Punkte als Frage, mit einem konkreten „Ich” – Bezug, d. h. es muss deutlich werden, dass ich diese Frage mir selbst stelle. - Mit der zu detaillierten, zu spezifischen  Ausformulierung der Fragen macht man sich eine übergreifende Nutzung unnötig schwer. - Nummerierung der einzelnen Fragen.

Nachdem ich dies getan habe, nehme ich ein leeres Blatt Papier, schreibe rechts oben das aktuelle Tagesdatum hin. Im oberen Viertel des Blattes gehe ich dann daran meinen Grundsatz zu formulieren, ihn in Worte zu packen, wobei ich bemüht bin ihn so klar wie möglich zu beschreiben und dabei nicht zu weit auszuholen.

(Grundsatz hier: Keep it short and simple – kurz: KISS)

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung:

Wie gesagt, ist eine zu detaillierte Beschreibung nicht immer förderlich, da es die allgemeine Anwendung dieses Grundsatzes erschwert und es erschwert den Umgang mit ihm.

Als nächstes gehe ich daran die aufgestellten Fragen in Bezug auf diesen Grundsatz zu beantworten.

Tipp: Bei den Antworten nicht zu lange überlegen, das hinschreiben, was einem gerade dazu in den Sinn kommt (natürlich sollte man ein wenig darauf achten, dass eine Bezug auf den betrachteten Grundsatz besteht). - beim aufschreiben der Antworten sich keine große Gedankten hinsichtlich der Formulierung, der Satzstellung, evtl. Wortwiederholungen, usw. machen - klare und kurze Sätze oder auch nur Stichworte sind sehr hilfreich - Wenn ich auf eine Frage keine Antwort weiß, dann nicht anfangen zu grübeln sondern weiter zur nächsten.

Wenn ich die Fragen durch habe, lege ich alle zu diesem Grundsatz beschriebenen Blätter weg und sofern ich noch Lust, Zeit und Muse habe nehme ich mir einen neuen Grundsatz vor und verfahre noch o.g. Schema.

Die so bearbeiteten Grundsätze gehe ich innerhalb der nächsten 72 Std. (3-Tage-Regel) nochmals durch, ohne dass ich vorher mir die genannten Antworten nochmals ansehe.

Diesen Ablauf mache ich insgesamt 3 x durch.

Ich höre jetzt den einen oder anderen „stöhnen”, sagen: „Was das wieder Zeit kostet!” oder „Dafür habe ich jetzt keine Zeit, verschiebe ich auf ein anders Mal!”

(Auch hier gilt, vor dem Lohn hat man die Arbeit gesetzt. – Des weiteren verweise ich auf das kleine Spiel am Ende meines Aufsatzes über Wünsche, in dem es darum geht täglich 1 Std. Zeit aufzuwenden um am Ende etwas Großes zu bekommen)

Kommen wir zu der spannenden Frage: „Wie soll ich denn dies alles <<auswerten>>?”

Ich habe dazu alle 3 Antwortbögen nebeneinander gelegt und geschaut, wo ich gleich geantwortet habe, wo Abweichungen waren.

Wenn keine Abweichungen, bleibt der Grundsatz so wie er ist; schätze ich die Abweichungen als wichtig ein, gehe ich daran den Grundsatz zu modifizieren.

Um hier nicht wieder in ein großes „Überlegen” ein zu steigen, habe ich in meiner Checkliste eine Frage stehen, in der es um mögliche Anpassungsalternativen geht und kann mich daran „bedienen”.

Habe ich einen Grundsatz modifiziert, gilt selbstverständlich, dass ich diese Änderung kundtue.

So viel vorerst zum Thema „Grundsätze”.

Ach so, was ich noch anmerken möchte, die schriftliche Durchführung ermöglicht mir, mein Handbuch meiner Grundsätze zu erstellen. Ich war überrascht, wie viele es waren sowie welche Veränderungen stattgefunden haben.

10
Nov
08

Erfolg (Teil 01)

…Wenn man dieses Wort so betrachtet wird eins sehr auffällig (i.bes. bei einer etwas anderen Schreibweise  = Er-FOLG) dass etwas folgt.

Um aber etwas folgen zu lassen, muss vorher etwas getan worden sein. Das Wort „getan” hat seinen (Wort-) Ursprung nach etwas mit „tun” zu tun, d.h. es muss eine Handlung im Vorfeld in Gang gesetzt worden sein.

Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung heißt dies dann, das „Tun” die Ursache und Erfolg die Wirkung ist!

Unter Berücksichtigung dieses Sachverhaltes ist es nun möglich sich aus 2 Seiten dem Thema zu nähern und

2 Möglichkeiten sind besser als eine.

Wie ist dies zu verstehen? – ich möchte daher als erstes die Herangehensweise ausgehend vom Erfolg (Wirkung) betrachten.

Wenn ich dies aus der Seite des Erfolgs (Wirkung) betrachte, mache ich mir zuerst meine Gedanken, welche Erfolge ich haben möchte um dann davon mein Tun (Ursache) hierzu abzuleiten.

Wie lässt sich dies umsetzen?

Im ersten Schritt ersetze ich das Wort „Erfolg” durch Ziel, in dem ich dies qualitativ und quantitativ beschreibe

Umso genauer ich dies mache, umso genauer kann ich dann im Nachhinein  meine Handlungen bestimmen, ableiten.

Dies lässt sich gut grafisch, mit Hilfe eines „Zielkorridors“  aufzeigen.

Habe ich dies getan, gehe ich verschiedene Handlungsalternativen durch und frage mich dabei, wie das mich meinem Ziel, dem Erfolg näher bringt?

Treffe ich die Entscheidung, dass dies so ist, wird sie (die Alternative)

in meinen Zielkorridor eingetragen (i.d.R. genügen hierzu ein, zwei Stichworte).

Durch diese Vorgehensweise erhalte ich eine Anzahl von Handlungsalternativen, die alle (nach meiner eigenen Entscheidung) mich meinem Ziel, Erfolg näher bringen.

Mit Hilfe des Zielkorridors lässt sich noch einiges mehr anstellen. So kann man z.B. prüfen, ob ich noch innerhalb meines vorgegeben, geplanten Weges bin – Bei Abweichungen, Irrungen wieder zum Zentrum zurückfinden – Ablenkungen abblocken oder notwendige Änderungen, Anpassungen vornehmen.

Dies „Rückwärtsbetrachtung” ist komplex und bedarf einiger Übung, ist aber ein sehr gutes Mittel sich zu konzentrieren und seinen Fokus auszurichten.

Eine etwas leichtere Herangehensweise an das Thema Erfolg ist die Ausrichtung aus der Richtung des Tun´s, der Ursachen.

Hier nehme ich mir etwas vor, setze somit eine Ursache und lasse die Wirkung, den Erfolg auf mich zukommen. Im täglichen Leben gibt es eine Vielzahl von Beispielen.

Diesem Ansatz liegt das Verständnis von „try and error” (Versuch und Fehler) zu Grunde, da ich nicht weiß, ob mein Vorhaben erfolgreich sein wird.

Bei den Dingen des täglichen Lebens lässt sich hervorragend überprüfen.

Es stellt sich aber die Frage, was ist, wenn sich bei dieser Vorgehensweise die Erfolge nicht einstellen?

Da sich diese Vorgehensweise auf eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten anwenden lässt, können die Erfolge auch ebenso vielseitig sein.

Es bedarf daher einer Möglichkeit der Dokumentation, die es einem immer wieder ermöglicht seine Erfolge in allen möglichen Bereichen sichtbar zu machen.

Wie könnte eine solche Dokumentation aussehen? – Eine gute und sehr einfache Möglichkeit ist das Führen eines sog. „Erfolgstagebuch”

In dieses werden alle Erfolge durch aufschreiben festgehalten. Der Ansatz ist recht simpel aber mit weit reichenden Konsequenzen.

Ich habe mir hierfür ein schön gebundenes Notizbuch (im Fachhandel) beschafft – einen bestimmten Stift (Kugelschreiber, Füller, o.ä.) ausgesucht.

Als ich diese „Vorbereitungen” getroffen hatte, setze ich mich jeden Tag zu einer bestimmten Zeit (am besten abends) an einen bestimmten Platz, Ort und mache folgendes:

  • Rechts oben notiere ich das jeweilige Tagesdatum
  • Dann beginne ich mit dem Satz: „Dinge, die ich heute erfolgreich getan habe, …” Darunter notiere ich  dann mind. 5 Dinge, die ich heute, aus meiner Sicht, erfolgreich getan habe. – Egal was es ist, ich  bewerte nichts!
  • Danach lasse ich einen kleinen Absatz und schreibe dann: „Dinge, für die ich heute dankbar bin, …”
  • Unter diesen Punkt schreibe ich dann mind. 5 Dinge, für die ich heute, aus meiner Sicht, dankbar bin. – Egal was es ist, ich bewerte nichts!
  • Nachdem ich dies getan habe, schreibe ich: „Dinge, die ich ab sofort besser machen möchte, …” Auch hier schreibe ich mind. 5 Dinge auf.

Ich stehe erst wieder auf, wenn ich alle 3 Bereiche ausgefüllt habe – Zu Beginn kann es vorkommen, dass es ein wenig länger dauert, aber durchhalten ist angesagt, es wird besser!

Was habe ich für einen Nutzen daraus? – Hierzu lässt sich folgendes anführen:

  1. Ich mache mir meine Erfolge bewusst, da es jeder Erfolg verdient hat bemerkt zu werden, zumal diese aus einem selbst entstanden ist.
  2. Habe ich einmal das Gefühl der Erfolglosigkeit, nehme ich mir mein Tagebuch vor und blättere einfach meine bisherigen Erfolge durch und erfreue mich aufs Neue daran.
  3. Ich kann jeder Zeit „beweisen”, wie erfolgreich ich bin, einmal mir selbst und wenn nötig auch anderen, aber i.bes. mir selbst!

Hierzu eine kleine „Musterrechnung”:

    Jeden Tag 5 Dinge die ich erfolgreich getan habe ergeben in der Woche (7 Tage) 35 erfolgreiche Dinge – in einem Monat (4 Wochen) sind das dann 140 erfolgreiche Dinge – in einem Jahr (12 Monate) sind das schon 1.680 Dinge die ich erfolgreich getan habe – in 5 Jahren kommen somit 8.400 Erfolge zusammen. (Ich schreibe nun schon fast seit 8 Jahren mein Tagebuch!)

    Die gleiche Rechung lässt sich auch mit den beiden anderen Bereichen durchführen.

    Durch das konsequente aufschreiben von Erfolgen beschäftige ich mich nicht mehr so viel mit den sog. Misserfolgen und kann mir aber auch einmal einen kurzen „Durchhänger” zugestehen. Des Weiteren habe ich mehr Energie zur Verfügung, bin mutiger und entscheidungsfreudiger geworden. Ich kann nur sagen, ein echt gutes Gefühl. …

    10
    Nov
    08

    Wünsche (Teil 01)

    … zu Anfang dieses Themas möchte ich ein Erlebnis und eine kleine Geschichte stellen (diese wird oft auch als Witz erzählt).

    Beide haben eins gemeinsam, bitte die beiden Absätze aufmerksam durchlesen und dann die Fragen im Anschluss daran beantworten:

    „Bei einem Besuch von Freunden und deren Kindern traf ich folgende Situation vor: Alle Vier (2Erwachsene u. 2 Kinder – 5 / 7 Jahre alt) saßen um den Esszimmertisch herum. Auf dem Tisch lagen Zeitschriften, Kataloge, Malblöcke, Kleber und Stifte aller Art verstreut. Ich fragte die Kinder, was sie gerade machen und da <<erntete>> ich den ersten erstaunten Blick. Fast wie aus einem Mund antworteten sie: Unseren Wunschzettel natürlich, sieht man doch!!!

    Zum Beweis hielten beide ein großes Blatt hoch, auf dem stand oben in der Mitte „Ich wünsche mir…” und darunter waren ausgeschnittene und aufgeklebt Bilder wie auch selbst gemalte. Ohne weitere Kommentare machten sie mit Freude und roten Backen wieder an die Arbeit.

    Die Eltern und ich zogen uns ins Wohnzimmer zurück doch das Bild der mit Eifer arbeiteten Kinder blieb bei mir hängen.

    Nach einer Stunde so etwa kamen die beiden Kids auch ins Wohnzimmer und präsentierten uns mit leuchtenden Augen ihre fertigen Wunschzettel. Diese waren übersät mit Bildern und Zeichnungen.

    Ich durfte dann noch der feierlichen Zeremonie beiwohnen als jeder der beiden seinen Wunschzettel mitten im Flur aufgehängt hat. Jeder Besucher hat nun die Möglichkeit diese Kunstwerke zu betrachten.

    Ich durfte noch etwas beobachten, 2 junge Menschen, die glücklich und stolz auf ihre Wünsche waren und während der gesamten Zeit war nid die Rede davon, dass der eine dies, der andere jenes haben wollte.

    Aber ich meinte zu spüren, dass die beiden daran glaubten, dass sie (die Wünsche) in Erfüllung gehen werden.

    Als ich nach längerer Zeit die Familie wieder besucht habe, hingen die Wunschzettel immer noch im Flur, sahen aber etwas verändert aus. Einige der Dinge waren durchgestrichen, andere waren durch neue ersetzt bzw. ergänzt worden.

    Eins fiel mir aber besonders auf, aus ursprünglich 2 Wunschzettel sind 4 geworden.”

    Dies war die erste „Geschichte”, die zweite folgt:

    Eine Mutter fragt ihre 5 jährige Tochter, was sie sich zum Geburtstag wünscht. Die Tochter antwortet stehenden Fußes: ein O.B.-Tampon.

    Die Mutter etwas erstaunt fragt nach wieso gerade ein O.B.? Die Tochter antwortet wie selbstverständlich, dann kann ich Rad fahren, reiten, schwimmen.

    Meine Fragen hierzu:

    Wann habt ihr das letzte Mal mit dieser kindlichen Leichtigkeit und Unbekümmertheit einen schönen, bunten Wunschzettel gestaltet?

    Wenn dies schon lange zurück liegt, was war der Grund, die Gründe?

    Was hindert einen daran dies wieder zu tun?

    Was können wir in dieser Hinsicht wieder von den Kindern lernen?

    Ich hatte danach noch das eine oder andere Schlüsselerlebnis und freue mich immer wieder, wenn ich daran erinnert werde.

    Eine zentrale Frage steht noch im Raum, wann haben wir die Fähigkeit verloren unsere Wünsche auf diese einfache Weise zu zeigen, zu offenbaren?

    Ein möglicher Grund könnte sein, dass wir nach feststellen eines Wunschgedanken die Möglichkeiten der Realisation abwägen und bewerten. Je nach Realisierbarkeit behalten wir ihn in Gedanken oder verwerfen ihn (was die Regel zu sein scheint)

    Aber genau dies können wir (wieder) von den Kindern lernen, sie machen sich keine Gedanken darüber und genau so sollten wir es auch (wieder) halten.

    Ein weiterer Grund könnte sein, dass wir aufgrund gemachter Erfahrungen nicht mehr an die Verwirklichung zu glauben im Stande sind.

    Wie einfach das geht, wieder daran zu glauben, können wir von den Kindern lernen.

    Was machen die Kinder? – Sie formulieren einen, ihren Wunsch auf eine sehr bildhafte, bunte und einfache Weise und nun kommt es, sie lassen los.

    Hat man schon einmal in die Augen von Kindern gesehen, deren Wunsch (auch nach längerer Zeit) in Erfüllung ging, weiß von was ich spreche.

    Was diesen kleinen Menschen gelingt, müsste uns großen Menschen doch viel leichter gelingen. – oder ? Zumal wir alle einmal kleine Menschen waren.

    Also auf, „back to the roots”, ran ans kindliche Wünschen.

    Um aber unseren Geist wieder darauf auszurichten, bedarf es einiger Vorarbeit.

    Zwei der wichtigsten Voraussetzungen wären, sich seiner Wünsche wieder bewusst werden und zum anderen den Glauben an die Erfüllung wieder finden.

    Ich höre jetzt den einen oder anderen sagen, das tue ich doch bereits.

    Eine Frage zum Verständnis, sind die Wünsche die man hat auch tatsächlich die, die man wirkliche erfüllt haben möchte und lasse ich sie (die Wünsche) nach Feststellung los?

    Wie auch immer man diese Frage beantwortet, es gilt das wünschen wieder zu trainieren. Denn so wie sich ein Muskel bei konstantem Training entwickelt, aufbaut, so gelingt dies auch mit dem Wunsch(denken).

    Es gilt daher diese Frage, will ich trainieren oder bin ich der Auffassung, das bringt nichts denn meine Wünsche sind nicht erfüllbar, beantworten.

    Wie sieht die Entscheidung aus?

    Wie das mit dem wünschen geht, da möchte ich auf die hervorragenden Bücher von Bärbel Mohr und Pierre Franckh verweisen. Sie haben sich ausgiebig und umfassend mit diesem Thema befasst.

    Da ich, was das wünschen anbetrifft auch noch in den „Kinderschuhen” stecke, überlasse ich es den Spezialisten auf diesem Gebiet das ganze Drum herum zu erklären.

    Bevor man nun aber in die Buchhandlung rennt um sich mit derartiger Literatur einzudecken zuvor noch ein paar grundlegende Überlegungen:

    Da wäre zum einen einmal zuklären, was sind Wünsche? – Woher kommen sie? – Welche Einstellung man zum Wünschen und deren Erfüllung hat?

    Rein aus dem Verständnis heraus ließe sich bezüglich der Frage: „Was Wünsche sind?” folgendes sagen:

    Eine Veränderung der IST – Situation hin zu einer SOLL – Situation und für diesen Weg liegen (noch) keine konkrete Vorstellung hinsichtlich der Möglichkeiten und Durchführung vor, zu dieser Situation zu gelangen

    Hört sich sehr steril und nüchtern an. Einfacher ausgedrückt könnte man auch sagen, ich will etwas haben und weiß noch nicht  wie ich es kriege, bekommen.

    Hat aber Wünschen immer etwas mir wollen zu tun? – Wenn dies der Fall sein sollte, dann liegt im Wollen so einiges begründet!

    Wenn ich nicht weiß was ich will, wie kann ich es mir dann wünschen? Daraus ließe sich ableiten, bevor ich mir etwas wünschen  kann, muss (sollte) ich grundlegend wissen, was ich will.

    Wie kann ich herausfinden was ich will?  Einige Personen, die sich mit diesem Thema auch beschäftigen, stellen die Behauptung auf, dass alle Wünsche sich aus 3 Quellen speisen, die da wären:

    Geld – Gesundheit – Liebe

    Ob dies zutrifft, lässt sich an einem kleinen Selbstversuch (zum Teil) klären:

    Man nimmt einen Wunsch und filtert solange die „Nebensächlichkeiten” u. „Oberflächlichkeiten” heraus, bis man auf eine der o.g. Quellen stößt oder auch nicht

    Wenn man davon ausgeht, dass die aufgestellte Behauptung zutrifft, müsste man sich nur Geld – Gesundheit – Liebe wünschen und über den Umkehrschluss würde sich dann das (ursprünglich) Gewünschte eintreffen

    Wenn man aber wie ich über eine sehr breit gefächerte Neugierde hinsichtlich solcher Themen verfügt, kann man auch zu einem etwas andern Schluss kommen.

    Ausgangspunkt meiner Überlegungen diesbezüglich bleibt das Wissen darüber, was man will. Ich vernachlässige aber die Reduzierung auf eine der 3 Quellen.

    Wenn ich weiß was ich will, rückt dies in den Fokus meines Bewusstseins. Durch diese Fokussierung sende ich etwas aus, das auf etwas anderes trifft und dann wieder und wieder, solange bis das Gewollte (Gewünschte) in mein Leben tritt, sich verwirklicht.

    Das an dieser Denk- und Vorstellungsweise etwas dran ist, lässt sich dadurch belegen, dass sich Gewolltes (Gewünschtes) in mein Leben tritt aber aus einer ganz anderen Richtung als die man sich vorgestellt hat und / oder unter  Begleitumständen, die man so nicht bedacht, sich vorgestellt hat.

    Ein kleines Beispiel hierfür:

    Wir (meine Partnerin und ich wünschen in der Regel gemeinsam) wollten ein neues Auto. Typ, Ausstattung, usw. wurden genau definiert. Haben auch ein Bild hierfür gefunden. Haben dies alles an unsere Wunsch- / Ziel- Kollage gehängt und uns an die „Anweisungen” der zitierten Autoren gehalten.

    Soweit so gut. Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte, wurde ich in einen Autounfall verwickelt, bei dem unsere PKW einen „wirtschaftlichen Totalschaden” erlitten hat, d.h. wir bekamen nur noch den aktuellen Zeitwert mit diversen Abstrichen für unser altes Auto.

    Dieser Wert wird durch Begutachtung ermittelt und aus Erfahrung kann man sagen, dies kann dauern. Mit dieser Info stellte uns unser Vertragshändler, für die Zeit bis zur Klärung einen „Ersatz – ” Wagen  zur Verfügung. Im ersten Moment war an diesem Ersatzfahrzeug nichts besonders, was auffällig war zu erkennen.

    Als meine Partnerin diesen Wagen sah, nahm sie mich bei der Hand und führt mich vor unsere Kollage und zeigte auf das Bild unseres PKW – Wunsches. Dort hing genau das Auto, das unten in der Garage stand. Wir haben dann den „Ersatz” – Wagen übernommen, der wiederum ein eigen „Geschichte” aufzuweisen hatte.

    Dieses Beispiel soll zeigen, dass man sorgfältig darauf achten soll was man sich wünscht und wie man es sich wünscht.

    Um dieses Beispiel vollständig zu machen, gilt es zu wissen, dass 1 Monat vorher unser 2. PKW ebenfalls einen „wirtschaftlichen Totalschaden” durch Unfall erlegen ist und wir somit innerhalb von 4 Wochen 2 neue Pkws anschaffen mussten, was zu einer deutlichen Mehrbelastung geführt hat.

    Und genau diese „Nach” – oder „Nebengeschichte” stellt den Beweis für meine Theorie dar!

    Ich bin der Meinung, dass Wünsche einen bestimmten Zustand in den Fokus meines Bewusstseins zieht und ich dadurch Dinge anziehe, die dazu beitragen, diesen Zustand verwirklichen zu lassen. Mit allen dazugehörenden Begleiterscheinungen!

    Und daher lasse ich, was das wünschen anbetrifft eine gewisse Vor – und Umsicht walten.

    Hiermit habe ich mir die Antwort auf die Fragen: „Was sind Wünsche?” und „Welche Einstellung ich zu Wünschen und deren Erfüllung habe?” beantwortet.

    Was noch nicht genau beantwortet wurde, ist die Frage: „Woher kommen sie?”

    Ich vertrete die Meinung, dass alle Wünsche aus einem Mangel – oder Druckgefühl heraus entstehen. Wenn man krank ist, besteht ein Mangel an Gesundheit – Wenn man seinen monetären Verpflichtungen nicht nachkommen kann, besteht ein Mangel an Geld -

    Wenn man abends, am Wochenende allein zuhause sitzt, besteht ein Mangel an Partnerschaft, Freundschaft, Liebe.

    Das gleiche lässt sich auch mit Druck durchdeklarieren

    Wenn aber das Entstehen von Wünschen auf diese beiden Faktoren zurückzuführen ist, bedarf es einiger (mentaler) Stärke bestimmte Forderungen an „Wunschaufgabe” zu erfüllen, die da wären:

    Nach Aufstellen des Wunsches diesen loszulassen – Wünschäußerungen  in einem Zustand von Leichtigkeit u. Glaube zu tätigen sind, um nur 2 davon zu nennen.

    Daher gilt die Aufforderung mentale, seine mentalen Fähigkeiten zu entwickeln, zu trainieren. – Ohne dies das wünschen kaum Erfolg haben kann.

    Hier liegt auch begründet, warum die Mensche soviel Schwierigkeiten haben mit dem wünschen, sie haben die notwendige „Vorarbeit” als für nicht notwendig abgetan.

    Wenn ich jemanden begegne, der im wünschen erfolgreich ist, bekunde ich ihm meine Anerkennung, da ich weiß, dass er seine „Hausaufgaben” gemacht hat und zwar gut und richtig gemacht hat.

    Somit erhält die mentale Konditionierung, wie auch in allen andern Bereichen, eine Schlüsselrolle.

    Zwei recht einfach klingende Ratschläge können so einiges in Gang setzte:

    Da wäre einmal nicht aus einem Mangel oder Druck mit dem Training beginnen, da die dafür notwendige Zeit fürs Training i.d.R. nicht zur Verfügung steht, d. h. in einer mangel- und druckfreien Zeit mit dem Üben beginnen. – Zum andern ist der 2. Ratschlag, mit kleinen Dingen zu beginnen, z.B. morgens rechtzeitig aufzustehen – eine bestimmte Person soll anrufen – usw. Der Grund hierfür ist, dass die Erfüllung bzw. nicht Erfüllung keine sehr großen Auswirkungen hat und man sich an den Zustand der Wunscherfüllung gewöhnen kann.

    Um ein Übungsfeld zu bekommen, nehme ich für Ratschlag Nr. 1 einen Bereich aus meinem Leben, in dem ich zurzeit keinen Mangel oder Druck empfinde, erkennbar ist.

    Dafür „klopfe” ich alle meine Lebensbereiche mit Hilfe der Frage, habe ich hier einen Mangel oder Druck, auf Verwendungsfähigkeit ab.

    Vielleicht kommt jetzt beim eine oder andern die Frage auf, woher soll ich die Zeit dafür nehmen? – Nur so am Rande, hier tritt doch schon ein Mangel, keine Zeit zu haben, auf.

    Um hier Klarheit zu schaffen, ein kleines „Spiel” gefällig?

    Nehmen wir einmal an, der Wunsch wäre am Ende einer bestimmten Zeit sagen wir einmal 1 Million (1.000.000 €) zu bekommen und dafür müsste man täglich 1 Stunde von heute an bis zum Ende der Zeitspanne etwas bestimmtes tun.

    Frage, würde man einen Weg finden?

    Wenn man diese Frage mit „Ja” beantwortet, ist die oben gestellte Frage, keine Zeit doch nur mit nicht wollen zu erklären – Oder?

    Hier liegt ein weiterer Grund vor, warum es bei manchen Leuten mit dem wünschen klappt und bei anderen nicht. Sie wollen etwas ohne dafür etwas zu tun und das funktioniert in den meisten, seltensten  Fällen  nicht.

    Hat man so ein Übungsfeld aufgedeckt kann man nun daran gehen sich um das „kleine wünschen” in diesem Bereich zu kümmern.

    Mir hat dabei eine Auflistung der „kleinen Wünsche” geholfen, so konnte ich auch „überprüfen” wie erfolgreich ich war und meinen Glauben (wieder) aufbauen, dass es auch bei „großen” Wünschen funktioniert.

    Wenn ich eine Zeitlang nicht mehr „gewünscht” habe und ich wieder einsteigen möchte, habe ich hier ein optimales „Trainingsprogramm” um wieder fit zu werden, meine „Wunschmuskeln” wieder zu alter Stärke zu bringen um noch stärker zu werden.

    Ich „wünsche” viel Spaß dabei! …

    09
    Nov
    08

    Verletzheit (Teil 01)

    … oft gehörte Aussagen sind, dass ein bestimmtes Verhalten, bestimmte Worte, Sätze „mich verletzt haben / hat”

    Im Bereich „Beziehung” und „-schwierigkeiten” sind derartige geäußerte Sätze sehr häufig anzutreffen.

    Die tatsächlichen Gründe für derartige Aussagen sind aber nicht in der Person begründet, die angeblich die „Verletzung” aktuell verursacht hat sondern sie sind ein Übrigbleibsel aus vorherigen Beziehungen, Erlebnissen, Verletzungen.

    Bei genauer Betrachtung, in den meisten Fällen sind „Verursacher / in” nicht gleich dem / der „Wiederholer / in” und somit trägt der/die Wiederholer/in Verantwortung für etwas, wofür sie keine Ursache gesetzt hat.

    Unter dem Blickwinkel der Fairness liegt hier eine Ungerechtigkeit vor. Der/die jetzige „Wiederholer/in” kann nicht dafür „bestraft”, verurteilt werden, was jemand anders (der/die Verursacher/in) getan bzw. nicht getan hat.

    Dieser Mechanismus ist innerhalb von Beziehungen sehr ausgeprägt, lässt sich aber ohne große Mühe auch in anderen (Lebens-) Bereichen erkennen und wieder finden.

    Ich möchte diesen Sachverhalt aus den beiden verschiedenen Seiten einmal näher in Augenschein nehmen. Es ergibt sich somit für mich folgendes Bild:

    Derjenige / diejenige, die einen derartigen Vorwurf tätigt hat wieder …

    09
    Nov
    08

    Wahrheit – Lüge (Teil 02)

    …wie schwierig es ist ein allgemein gültige Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen zu bekommen habe ich bereits ausgeführt (siehe Wahrheit / Lüge 01)

    Ich bin der Meinung, dass durch den Ansatz der selektiven Wahrnehmung und der für mich damit verbundenen Definition, eine gewisse Entspannung in die laufenden Diskussionen zu bringen ist.

    Hier möchte ich nun auf einen etwas anderen Sachverhalt in Zusammenhang damit eingehen.

    Wie oft hört man Sätze, wird gewünscht, dass man offen und ehrlich ist, alles sagen kann; i.bes. im Bereich „Beziehungen / Partnerschaft”.

    Hört sich gut an, macht ein gutes Bild von einem selbst, da man sich weltoffen, kulant und was sonst noch alles präsentieren kann.

    Das ist ein Trugbild, wie ist es in der tatsächlichen Welt? – In der Regel haben diese Art von Sätzen nur dann ihre Gültigkeit, ihre Daseinsberechtigung, wenn etwas gesagt wird, dass der andere hören will, der gleichen Meinung ist.

    Wie ist es aber, wenn es um die Äußerung von Unterschieden geht, eine gewisse Art von Kritik zu tage tritt? Ist man dann auch noch so offen, tolerant und stark zu dem/den geäußerten Satz/Sätzen zu stehen?

    Hand auf´s Herz, wie oft ist es schon vorgekommen, dass man solche Sätze geäußert hat und wenn sie dann umgesetzt werden man doch so einiges zu schlucke hat und es gar nicht mehr so gut ist.

    Es macht daher Sinn sich einmal in einer ruhigen Minute hinzusetzen und sich darüber seine Gedanken zu machen.

    Ich habe mich gefragt, was könnten mögliche Gründe sein, dass jemand solche Sätze äußert, sie aber nicht wirklich ernst nimmt.

    Ein paar mögliche Gründe habe ich weiter oben bereits genannt.

    Ein weitere, für mich einer der wichtigsten, Gründe ist der, dass dies alles als Phrase genommen wird um sich selbst einen Art Freibrief auszustellen dass man sagen darf was man denkt, so nach dem Motto: Ich habe es dir zugestanden nun gestehen ich es mir auch zu (und nutze es auch umgehend). Ein Gedanke daran, dass der andere es auch nutzen kann, bleibt außen vor.

    Wie alles im Leben, gibt es auch hier 2 Seiten:

    Wenn ich alles sagen darf/will was ich denke, muss ich auch hinnehmen, dass mir alles gesagt wird, auch wenn mir es (einmal) nicht passt oder „positiv” ist (setze positiv in Anführungszeichen, zum besseren allgemeinen Verständnis)

    Sollte ich nicht bereit sein, beide Seiten an zu erkennen, sollte ich es tunlichst vermeiden Sätze mit derartigem Inhalt vom Stapel zu lassen, was mir natürlich auch die Möglichkeit nimmt davon Nutzen zu tragen.

    Handle ich dem zuwider, können die Folgen teilweise dramatisch und hart ausfallen – Angefangen von einer kleinen Verärgerung bis hin zur Trennung oder sehr heftigen Auseinandersetzungen.

    Wer sich von dem allem nicht angesprochen fühlt und damit keine Schwierigkeiten hat, Glückwunsch, der gehört zu einer sehr kleinen Gruppe.

    Der größte Teil der Menschen dürfte aber damit ihre Schwierigkeiten haben.

    Da ich mich mit diesem Thema schon eine geraume Zeit beschäftigt habe und es immer noch tue, ist es mir gelungen mich zu einer Person in der kleinen Gruppe zu transformieren.  – Zwar noch nicht zu 100% aber doch schon sehr nahe daran.

    Das verbuche ich als Erfolg auf meinem Erfolgskonto und dafür bin ich dankbar.

    Wie mir dies gelungen ist, möchte ich gerne mitteilen. Vielleicht ist es für den einen oder anderen auch ein praktikabler Ansatz.

    Einer meiner ersten Schritt war, ich habe mich daran gemacht zu ergründen, wann ich Sätze wie z.B. „Du kannst mir alles offen und ehrlich sagen”  verwendet habe und wie dann damit umgegangen bin, wenn es jemand tat sowie warum ich diesen (oder ähnliche) Sätze geäußert habe.

    Bei der Listung dieser Punkte stellte ich mir immer öfter die Frage, ist das Wahrheit? Und so kam ich zu der Erkenntnis, dass es für mich Wahrheit und Lüge (so wie es die vielen Menschen nutzen) so nicht gibt und ich für mich die „selektive Wahrnehmung” als Grundsatz heraus gearbeitet habe.

    Mit der Zeit habe ich dann für mich gelernt, durch Anerkennung der selektiven Wahrnehmung, den Umgang mit der mir gegenüber geäußerten „Wahrheit”, Offenheit, Direktheit umzugehen und zu arbeiten

    (EXKURS: Wie ich zur selektiven Wahrnehmung gekommen bin und was ich darunter verstehe ist unter „Wahrheit / Lüge 01″ nachlesbar)

    Um meine Aufmerksamkeit dahin gehend zu schärfen, wachsam und offen zu bleiben führe ich in unregelmäßigen Abständen einen „Selbst – Test” durch.

    Dieser dient in erster Linie dafür mich an diesen Grundsatz immer zu erinnern und in einzuhalten sowie ein aktuelles Meinungsbild von mir einzuholen.

    Dies läuft wie folgt ab:

    Ich „lade” mir ein paar ausgewählte Leute eine und bitte sie mir offen und in aller Deutlichkeit zu sagen, was sie über mich denken, von mir halten

    Zu Beginn einer solchen Runde kommen die Äußerungen noch teilweise verhalten, mit fortschreiten der Zeit werden diese dann deutlicher und teilweise auch sehr hart. – Bei der einen oder anderen Aussage muss ich sogar heute noch „schlucken” und mich gewaltig am Riemen reißen darauf nicht zu reagieren.

    Um dieser Gefahr zu begegnen habe ich mir einen Anker geschaffen, der mir hilft bei der Stange zu bleiben.

    Ein kleiner „Nachteil” hat dieses Verhalten, man erweckt den Eindruck der Teilnahmslosigkeit, Abgeklärtheit und sogar der Arroganz  bis hin zur Emotionslosigkeit

    Grundsätzlich gilt es nur zuzuhören (was einen unschätzbaren Vorteil mit sich bringt), die gemachten Aussagen nicht zu kommentieren, keinerlei Diskussion aufkommen zu lassen, dass einzige was ich verwende sind sog. „Verständnisfragen”, mit deren Hilfe es mir gelingt das Gesagte besser einzuordnen.

    Je nach Gruppe und wie oft die Teilnehmer schon daran teilgenommen haben, kommen teilweise eine Vielzahl von unterschiedlichen bzw. deckungsgleichen Aussagen zu tage.

    Da es sehr viele unterschiedliche sein können und um sie nachher nochmals für mich aufzuarbeiten, frage ich zu Beginn einer solchen Runde ob ich mir Notizen machen darf, wobei es sich von selbst versteht keine Zuordnung von Aussagen zu Personen vorzunehmen, die gemachten Aussagen keine dritte Seite zu Gesicht bekommt, und ganz wichtig, nach diesem Gespräch keinerlei Worte mehr darüber zu verlieren.

    Ist die Runde zu Ende, bedanke ich mich und wir gehen wieder zur „Tagesordnung” über.

    Wenn man dies einmal gemacht hat, wird man feststellen, welche Menge an Energie dabei frei wird, ich bin schon aus derartigen Runden gekommen total durchgeschwitzt und fertig, obwohl ich nichts getan habe.

    Sollte sich nun jemand dazu entscheiden ein solches Gespräch zu führen hier noch ein paar nützliche Hinweise hinsichtlich der Vorgehensweise, um den größtmöglichsten Nutzen zu erhalten.

    Am besten man fängt mir nur einer Person an und „arbeitet” sich dann Gespräch für Gespräch hoch bis zu einer „max. Gruppenstärke” von 4 Personen oder man bleibt bei der 1 Personen – Strategie. Was einem besser gefällt, gilt es für einen selbst herauszufinden.

    Bei der Auswahl der Person sollte man sich an den Grundsatz halten, hat diese mein Vertrauen und würde ich mit ihr 4 Wochen Urlaub auf einer einsamen Insel verbringen wollen? Des Weiteren sollte die Person im Gesamten mir zugetan sein.

    Bei derartigen Überlegungen sollte man sich auch einmal vor Augen führen, wem gegenüber man alles diese Art von Offenheit bereits geäußert hat und ob man die (von dieser Person) noch will bzw. sie ihr gegenüber noch aufrecht gehalten werden möchte.

    Sollte sich herausstellen, dass die eine oder andere Person dieses „Privileg” nicht mehr zusteht, ist Handlungsbedarf angesagt.

    Der „Entzug” muss mitgeteilt werden und es ist ratsam hierfür geeignete Argumentationen zu Recht zu legen. – Wie das im Einzelnen aussehen kann, darüber können wir reden, wichtig ist, dass es klar, deutlich und unmissverständlich gesagt wird!

    Aus diesen Überlegungen heraus ergibt sich eine Liste von Personen mit denen man beginnen könnte.

    KURZE ZWISCHENFRAGE: „Steht der eigene Partner auf der Liste?”

    Als nächstes setzt man sich mit der ausgewählten Person in Verbindung und verabredet sich  (Tipp: Verabredung sollte in einer, für einen selbst bekannten und „sicheren” Umgebung stattfinden)

    Wie läuft es dann weiter ab?

    Ist die Person dann zur vereinbarten Zeit anwesend und mit den allgemeinen Umgangsformen (etwas zu trinken, bequemer Platz, usw.) versorgt, geht es darum das Anliegen kund zu tun.

    Ein guter Weg ist es dies in 2 schritten zu vollziehen.

    Im ersten Schritt erfolgt eine kurze Info über den, von einem selbst ausgehenden und eingeleiteten Veränderungsprozess (Bei der Findung der richtigen Worte kann ich behilflich sein)

    Im 2. Schritt spricht man den/die Gegenüber das Vertrauen aus und sagt dann, was man will (Bestimmte Formulierungen habe ich parat)

    Nach Mitteilung dieser beiden Schritte wird eine Zusage (oder auch Absage) abgefragt. – WICHTIG!

    Ausgehend von einer Zusage erfolgen dann die „Abschlussvorbereitungen” für dieses Gespräch (z.B. nochmals Getränke nachfüllen – Aschenbecher leeren – Blatt, Stift bereitlegen – „Umzug” an einen anderen Ort – usw.)

    Ist dies alles erfolgt, ergeht der Startschuss und ab jetzt heißt es für einen selbst: Schnauze halten – nur Verständigungsfragen stellen – gut und konzentriert zuhören

    Nach der vorher festgelegten Zeit für die Offenheit den Dank aussprechen, Blatt u. Stift weglegen und gut ist.

    Sollte es (in Ausnahmefällen!) während der Gesprächszeit es einem zuviel werden, bitte sofort abbrechen, den Grund nennen, sich bedanken und keinen neuen Termin vereinbaren – Alternativ: einen neuen Termin in Aussicht stellen.

    An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Wenn man beabsichtigt derartige Gespräche zu führen, dann nur wenn man selber „(sehr) gut drauf” ist.

    Wenn man dann wieder allein ist (mind. 2 – 6 Std. danach und nicht länger als 72 Std. nach dem Gespräch) die Notizen hervorholen und sich die einzelnen Punkte anschauen.

    (Hinweis: dies nicht im Beisein von Dritten und schon gar nicht wenn die Person anwesend ist, mit der man gesprochen hat!)

    Was die „Auswertung” anbetrifft werde ich in einem gesonderten Aufsatz darauf eingehen.

    Zum Schluss dieser Passage ein paar Anmerkungen / Wiederholungen hinsichtlich dem Verhalten in derartigen Gesprächen:

    • Die Aussagen des Gegenüber kommen (erfahrungsgemäß) anfänglich sehr zögerlich, denn je nach Verhaltensmuster von mir selbst im Vorfeld, in der Vergangenheit (beleidigt – wütend – nachtragend – usw.) haben diese Angst vor den möglichen Folgen.
    • Ganz wichtig ist ohne Wertung die gemachten Aussagen auf- und annehmen. Sobald man, im Gespräch, anfängt eine Wertung der Aussage, noch schlimmer der Person durchzuführen, bitte sofort abbrechen!!! – Wenn man es nicht tut, können fatale Folgen auftreten.
    • Zu Beginn kann man eine Vorgabe einfließen lassen, gewisse „Fäkalsprache” oder bewusste Beleidigungen zu untersagen, d.h. ein gewisses Sprachniveau zu definieren.
    • Bei der ganzen Angelegenheit Spaß haben, es ist interessant, etwas über die Sichtweise der anderen über einen selbst zu in Erfahrung zu bringen…
    09
    Nov
    08

    Wahrheit – Lüge (Teil 01)

    … Beide Themen sind nach herrschender Meinung eng miteinander verbunden.

    Warum ist dies so? – Worin liegt diese Sichtweise begründet? – Gibt es eine allgemein, für alle gültige, Definition dieser Begriffe? – Wenn ja, wie lautet diese (und warum halten sich dann so wenige daran)?

    Die Fragen hierzu sind unendlich vielfältig, die jeweiligen Antworten darauf ebenso!

    Ich möchte dieses Thema von einer anderen Seite betrachten. Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist der für mich bestehende Sachverhalt, dass jeder die Wahrheit sagt und dass jeder lügt aber nur jeweils in den Augen der anderen.

    Um den Übergang zwischen Wahrheit und Lüge bestimmen zu können, muss eine „Grenze” gezogen werden, ab der es von einer Seite auf die andere geht.

    Wer aber legt diese fest? – Wer bestimmt was Wahrheit ist bzw. Lüge?

    Um eine Abgrenzung zu finden ist daher ein Vergleich notwendig, der aber aufgrund der Einzigartigkeit der Menschen schwer zu definieren ist.

    Bereits jetzt ist ersichtlich, dass es nicht so einfach ist eine eindeutige Trennung herbeizuführen.

    Um aber doch eine klar verständliche Definition zu bekommen, müsste man für beide Seiten allgemein, für alle gültigen Kriterien schaffen, finden.

    Wollte man so verfahren, müsste man alle Menschen nach ihrer Unterscheidung, ihrer Definition fragen und dies über alle soziale Schichten, Kulturen, Altersklassen usw. hinweg.

    Somit scheitert dieser Ansatz bereits in den Überlegungen hinsichtlich der Durchführbarkeit. Hinzu kommt noch, dass bestimmte Kulturen die Begriffe Wahrheit / Lüge nicht in ihrem Wortschatz haben.

    Liegt aber hier vielleicht eine Möglichkeit notwendige Antworten zu finden? Warum haben diese keine derartigen Unterscheidungen? usw.

    Es wird immer deutlicher, wie (fast) unmöglich es ist eine allgemeingültige Antwort zu finden.

    Infolge dieser Fakten stehen ich aber nach wie vor, vor der Frage, wie kann ich Antworten auf die eingangs gestellten Fragen bekommen?

    Wenn es nicht möglich ist über die Allgemeinheit sich Antworten zu holen, reduziere ich jetzt auf die kleinste Einheit, bei der dieses Thema eine Rolle spielen könnte – 2 Personen.

    Auch hier sind es die gleichen Fragen wie bei meinem ersten Denkansatz, nur lassen sich hier die Details etwas leichter herausfiltern.

    Die eine Person definiert Wahrheit und Lüge so, die andere hat eine etwas andere Sichtweise und schon ist es wieder Essig mit einer allgemeinen Definition von Wahrheit und Lüge.

    Um dass sich ein Miteinander einstellen kann, muss entweder die eine Person ihre eigene Sichtweise aufgeben und die der anderen annehmen oder es werden Kriterien geschaffen, ein Konsens gefunden, mit dem beide einverstanden sind, der von beiden Seiten Punkte enthält.

    Hört sich gut an, was ist aber, wenn es zu Veränderungen in der Sichtweise der Beteiligten kommt? – Dann müsste der o.g. Ablauf erneut gestartet und durchlaufen werden.

    Diese Vorgehensweise ist zeitintensiv und setzt so einiges voraus, z.B. eine klare Abgrenzung zwischen Wahrheit und Lüge, den Mut diesen auch zu vertreten, die für einen selbst wichtigen Punkte  herauszufiltern und die anderen zu vernachlässigen, usw.

    Auch dies führt zu keiner allgemein befriedigenden Lösung!

    Machen wir einen, für viele, sehr krassen Schritt und betrachten den Einzelnen / die Einzelne und streichen die Worte „Wahrheit” und „Lüge” aus dem Sprachschatz. Als Ersatz (Vorschlag) nehmen wir „selektive Wahrnehmung” für beides.

    Unter selektiver Wahrnehmung verstehe ich:

    Jeder hat seine Sichtweise, was wahr bzw. unwahr ist und unterlässt es, andere nach diesen Kriterien zu bewerten

    Ein guter Ansatz, denn ich habe dann die Möglichkeit meine Sichtweise anzupassen – durch einfache Information meine Sichtweise offen zu legen – Brauche keine Angst vor evtl. Folgen meiner Ansichten zu haben – es wäre ein entspannter Umgang miteinander möglich und man könnte wertvolle (Lebens-) Energie in andere Bereiche einsetzen.

    Wie dies im Detail aussehen kann, werde ich in einem weiteren Aufsatz darlegen, den ich später einstellen werde…




    Follow

    Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.