Archiv für 10. November 2008

10
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Erfolg (Teil 01)

…Wenn man dieses Wort so betrachtet wird eins sehr auffällig (i.bes. bei einer etwas anderen Schreibweise  = Er-FOLG) dass etwas folgt.

Um aber etwas folgen zu lassen, muss vorher etwas getan worden sein. Das Wort „getan” hat seinen (Wort-) Ursprung nach etwas mit „tun” zu tun, d.h. es muss eine Handlung im Vorfeld in Gang gesetzt worden sein.

Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung heißt dies dann, das „Tun” die Ursache und Erfolg die Wirkung ist!

Unter Berücksichtigung dieses Sachverhaltes ist es nun möglich sich aus 2 Seiten dem Thema zu nähern und

2 Möglichkeiten sind besser als eine.

Wie ist dies zu verstehen? – ich möchte daher als erstes die Herangehensweise ausgehend vom Erfolg (Wirkung) betrachten.

Wenn ich dies aus der Seite des Erfolgs (Wirkung) betrachte, mache ich mir zuerst meine Gedanken, welche Erfolge ich haben möchte um dann davon mein Tun (Ursache) hierzu abzuleiten.

Wie lässt sich dies umsetzen?

Im ersten Schritt ersetze ich das Wort „Erfolg” durch Ziel, in dem ich dies qualitativ und quantitativ beschreibe

Umso genauer ich dies mache, umso genauer kann ich dann im Nachhinein  meine Handlungen bestimmen, ableiten.

Dies lässt sich gut grafisch, mit Hilfe eines „Zielkorridors“  aufzeigen.

Habe ich dies getan, gehe ich verschiedene Handlungsalternativen durch und frage mich dabei, wie das mich meinem Ziel, dem Erfolg näher bringt?

Treffe ich die Entscheidung, dass dies so ist, wird sie (die Alternative)

in meinen Zielkorridor eingetragen (i.d.R. genügen hierzu ein, zwei Stichworte).

Durch diese Vorgehensweise erhalte ich eine Anzahl von Handlungsalternativen, die alle (nach meiner eigenen Entscheidung) mich meinem Ziel, Erfolg näher bringen.

Mit Hilfe des Zielkorridors lässt sich noch einiges mehr anstellen. So kann man z.B. prüfen, ob ich noch innerhalb meines vorgegeben, geplanten Weges bin – Bei Abweichungen, Irrungen wieder zum Zentrum zurückfinden – Ablenkungen abblocken oder notwendige Änderungen, Anpassungen vornehmen.

Dies „Rückwärtsbetrachtung” ist komplex und bedarf einiger Übung, ist aber ein sehr gutes Mittel sich zu konzentrieren und seinen Fokus auszurichten.

Eine etwas leichtere Herangehensweise an das Thema Erfolg ist die Ausrichtung aus der Richtung des Tun´s, der Ursachen.

Hier nehme ich mir etwas vor, setze somit eine Ursache und lasse die Wirkung, den Erfolg auf mich zukommen. Im täglichen Leben gibt es eine Vielzahl von Beispielen.

Diesem Ansatz liegt das Verständnis von „try and error” (Versuch und Fehler) zu Grunde, da ich nicht weiß, ob mein Vorhaben erfolgreich sein wird.

Bei den Dingen des täglichen Lebens lässt sich hervorragend überprüfen.

Es stellt sich aber die Frage, was ist, wenn sich bei dieser Vorgehensweise die Erfolge nicht einstellen?

Da sich diese Vorgehensweise auf eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten anwenden lässt, können die Erfolge auch ebenso vielseitig sein.

Es bedarf daher einer Möglichkeit der Dokumentation, die es einem immer wieder ermöglicht seine Erfolge in allen möglichen Bereichen sichtbar zu machen.

Wie könnte eine solche Dokumentation aussehen? – Eine gute und sehr einfache Möglichkeit ist das Führen eines sog. „Erfolgstagebuch”

In dieses werden alle Erfolge durch aufschreiben festgehalten. Der Ansatz ist recht simpel aber mit weit reichenden Konsequenzen.

Ich habe mir hierfür ein schön gebundenes Notizbuch (im Fachhandel) beschafft – einen bestimmten Stift (Kugelschreiber, Füller, o.ä.) ausgesucht.

Als ich diese „Vorbereitungen” getroffen hatte, setze ich mich jeden Tag zu einer bestimmten Zeit (am besten abends) an einen bestimmten Platz, Ort und mache folgendes:

  • Rechts oben notiere ich das jeweilige Tagesdatum
  • Dann beginne ich mit dem Satz: „Dinge, die ich heute erfolgreich getan habe, …” Darunter notiere ich  dann mind. 5 Dinge, die ich heute, aus meiner Sicht, erfolgreich getan habe. – Egal was es ist, ich  bewerte nichts!
  • Danach lasse ich einen kleinen Absatz und schreibe dann: „Dinge, für die ich heute dankbar bin, …”
  • Unter diesen Punkt schreibe ich dann mind. 5 Dinge, für die ich heute, aus meiner Sicht, dankbar bin. – Egal was es ist, ich bewerte nichts!
  • Nachdem ich dies getan habe, schreibe ich: „Dinge, die ich ab sofort besser machen möchte, …” Auch hier schreibe ich mind. 5 Dinge auf.

Ich stehe erst wieder auf, wenn ich alle 3 Bereiche ausgefüllt habe – Zu Beginn kann es vorkommen, dass es ein wenig länger dauert, aber durchhalten ist angesagt, es wird besser!

Was habe ich für einen Nutzen daraus? – Hierzu lässt sich folgendes anführen:

  1. Ich mache mir meine Erfolge bewusst, da es jeder Erfolg verdient hat bemerkt zu werden, zumal diese aus einem selbst entstanden ist.
  2. Habe ich einmal das Gefühl der Erfolglosigkeit, nehme ich mir mein Tagebuch vor und blättere einfach meine bisherigen Erfolge durch und erfreue mich aufs Neue daran.
  3. Ich kann jeder Zeit „beweisen”, wie erfolgreich ich bin, einmal mir selbst und wenn nötig auch anderen, aber i.bes. mir selbst!

Hierzu eine kleine „Musterrechnung”:

    Jeden Tag 5 Dinge die ich erfolgreich getan habe ergeben in der Woche (7 Tage) 35 erfolgreiche Dinge – in einem Monat (4 Wochen) sind das dann 140 erfolgreiche Dinge – in einem Jahr (12 Monate) sind das schon 1.680 Dinge die ich erfolgreich getan habe – in 5 Jahren kommen somit 8.400 Erfolge zusammen. (Ich schreibe nun schon fast seit 8 Jahren mein Tagebuch!)

    Die gleiche Rechung lässt sich auch mit den beiden anderen Bereichen durchführen.

    Durch das konsequente aufschreiben von Erfolgen beschäftige ich mich nicht mehr so viel mit den sog. Misserfolgen und kann mir aber auch einmal einen kurzen „Durchhänger” zugestehen. Des Weiteren habe ich mehr Energie zur Verfügung, bin mutiger und entscheidungsfreudiger geworden. Ich kann nur sagen, ein echt gutes Gefühl. …

    10
    Nov
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    Wünsche (Teil 01)

    … zu Anfang dieses Themas möchte ich ein Erlebnis und eine kleine Geschichte stellen (diese wird oft auch als Witz erzählt).

    Beide haben eins gemeinsam, bitte die beiden Absätze aufmerksam durchlesen und dann die Fragen im Anschluss daran beantworten:

    „Bei einem Besuch von Freunden und deren Kindern traf ich folgende Situation vor: Alle Vier (2Erwachsene u. 2 Kinder – 5 / 7 Jahre alt) saßen um den Esszimmertisch herum. Auf dem Tisch lagen Zeitschriften, Kataloge, Malblöcke, Kleber und Stifte aller Art verstreut. Ich fragte die Kinder, was sie gerade machen und da <<erntete>> ich den ersten erstaunten Blick. Fast wie aus einem Mund antworteten sie: Unseren Wunschzettel natürlich, sieht man doch!!!

    Zum Beweis hielten beide ein großes Blatt hoch, auf dem stand oben in der Mitte „Ich wünsche mir…” und darunter waren ausgeschnittene und aufgeklebt Bilder wie auch selbst gemalte. Ohne weitere Kommentare machten sie mit Freude und roten Backen wieder an die Arbeit.

    Die Eltern und ich zogen uns ins Wohnzimmer zurück doch das Bild der mit Eifer arbeiteten Kinder blieb bei mir hängen.

    Nach einer Stunde so etwa kamen die beiden Kids auch ins Wohnzimmer und präsentierten uns mit leuchtenden Augen ihre fertigen Wunschzettel. Diese waren übersät mit Bildern und Zeichnungen.

    Ich durfte dann noch der feierlichen Zeremonie beiwohnen als jeder der beiden seinen Wunschzettel mitten im Flur aufgehängt hat. Jeder Besucher hat nun die Möglichkeit diese Kunstwerke zu betrachten.

    Ich durfte noch etwas beobachten, 2 junge Menschen, die glücklich und stolz auf ihre Wünsche waren und während der gesamten Zeit war nid die Rede davon, dass der eine dies, der andere jenes haben wollte.

    Aber ich meinte zu spüren, dass die beiden daran glaubten, dass sie (die Wünsche) in Erfüllung gehen werden.

    Als ich nach längerer Zeit die Familie wieder besucht habe, hingen die Wunschzettel immer noch im Flur, sahen aber etwas verändert aus. Einige der Dinge waren durchgestrichen, andere waren durch neue ersetzt bzw. ergänzt worden.

    Eins fiel mir aber besonders auf, aus ursprünglich 2 Wunschzettel sind 4 geworden.”

    Dies war die erste „Geschichte”, die zweite folgt:

    Eine Mutter fragt ihre 5 jährige Tochter, was sie sich zum Geburtstag wünscht. Die Tochter antwortet stehenden Fußes: ein O.B.-Tampon.

    Die Mutter etwas erstaunt fragt nach wieso gerade ein O.B.? Die Tochter antwortet wie selbstverständlich, dann kann ich Rad fahren, reiten, schwimmen.

    Meine Fragen hierzu:

    Wann habt ihr das letzte Mal mit dieser kindlichen Leichtigkeit und Unbekümmertheit einen schönen, bunten Wunschzettel gestaltet?

    Wenn dies schon lange zurück liegt, was war der Grund, die Gründe?

    Was hindert einen daran dies wieder zu tun?

    Was können wir in dieser Hinsicht wieder von den Kindern lernen?

    Ich hatte danach noch das eine oder andere Schlüsselerlebnis und freue mich immer wieder, wenn ich daran erinnert werde.

    Eine zentrale Frage steht noch im Raum, wann haben wir die Fähigkeit verloren unsere Wünsche auf diese einfache Weise zu zeigen, zu offenbaren?

    Ein möglicher Grund könnte sein, dass wir nach feststellen eines Wunschgedanken die Möglichkeiten der Realisation abwägen und bewerten. Je nach Realisierbarkeit behalten wir ihn in Gedanken oder verwerfen ihn (was die Regel zu sein scheint)

    Aber genau dies können wir (wieder) von den Kindern lernen, sie machen sich keine Gedanken darüber und genau so sollten wir es auch (wieder) halten.

    Ein weiterer Grund könnte sein, dass wir aufgrund gemachter Erfahrungen nicht mehr an die Verwirklichung zu glauben im Stande sind.

    Wie einfach das geht, wieder daran zu glauben, können wir von den Kindern lernen.

    Was machen die Kinder? – Sie formulieren einen, ihren Wunsch auf eine sehr bildhafte, bunte und einfache Weise und nun kommt es, sie lassen los.

    Hat man schon einmal in die Augen von Kindern gesehen, deren Wunsch (auch nach längerer Zeit) in Erfüllung ging, weiß von was ich spreche.

    Was diesen kleinen Menschen gelingt, müsste uns großen Menschen doch viel leichter gelingen. – oder ? Zumal wir alle einmal kleine Menschen waren.

    Also auf, „back to the roots”, ran ans kindliche Wünschen.

    Um aber unseren Geist wieder darauf auszurichten, bedarf es einiger Vorarbeit.

    Zwei der wichtigsten Voraussetzungen wären, sich seiner Wünsche wieder bewusst werden und zum anderen den Glauben an die Erfüllung wieder finden.

    Ich höre jetzt den einen oder anderen sagen, das tue ich doch bereits.

    Eine Frage zum Verständnis, sind die Wünsche die man hat auch tatsächlich die, die man wirkliche erfüllt haben möchte und lasse ich sie (die Wünsche) nach Feststellung los?

    Wie auch immer man diese Frage beantwortet, es gilt das wünschen wieder zu trainieren. Denn so wie sich ein Muskel bei konstantem Training entwickelt, aufbaut, so gelingt dies auch mit dem Wunsch(denken).

    Es gilt daher diese Frage, will ich trainieren oder bin ich der Auffassung, das bringt nichts denn meine Wünsche sind nicht erfüllbar, beantworten.

    Wie sieht die Entscheidung aus?

    Wie das mit dem wünschen geht, da möchte ich auf die hervorragenden Bücher von Bärbel Mohr und Pierre Franckh verweisen. Sie haben sich ausgiebig und umfassend mit diesem Thema befasst.

    Da ich, was das wünschen anbetrifft auch noch in den „Kinderschuhen” stecke, überlasse ich es den Spezialisten auf diesem Gebiet das ganze Drum herum zu erklären.

    Bevor man nun aber in die Buchhandlung rennt um sich mit derartiger Literatur einzudecken zuvor noch ein paar grundlegende Überlegungen:

    Da wäre zum einen einmal zuklären, was sind Wünsche? – Woher kommen sie? – Welche Einstellung man zum Wünschen und deren Erfüllung hat?

    Rein aus dem Verständnis heraus ließe sich bezüglich der Frage: „Was Wünsche sind?” folgendes sagen:

    Eine Veränderung der IST – Situation hin zu einer SOLL – Situation und für diesen Weg liegen (noch) keine konkrete Vorstellung hinsichtlich der Möglichkeiten und Durchführung vor, zu dieser Situation zu gelangen

    Hört sich sehr steril und nüchtern an. Einfacher ausgedrückt könnte man auch sagen, ich will etwas haben und weiß noch nicht  wie ich es kriege, bekommen.

    Hat aber Wünschen immer etwas mir wollen zu tun? – Wenn dies der Fall sein sollte, dann liegt im Wollen so einiges begründet!

    Wenn ich nicht weiß was ich will, wie kann ich es mir dann wünschen? Daraus ließe sich ableiten, bevor ich mir etwas wünschen  kann, muss (sollte) ich grundlegend wissen, was ich will.

    Wie kann ich herausfinden was ich will?  Einige Personen, die sich mit diesem Thema auch beschäftigen, stellen die Behauptung auf, dass alle Wünsche sich aus 3 Quellen speisen, die da wären:

    Geld – Gesundheit – Liebe

    Ob dies zutrifft, lässt sich an einem kleinen Selbstversuch (zum Teil) klären:

    Man nimmt einen Wunsch und filtert solange die „Nebensächlichkeiten” u. „Oberflächlichkeiten” heraus, bis man auf eine der o.g. Quellen stößt oder auch nicht

    Wenn man davon ausgeht, dass die aufgestellte Behauptung zutrifft, müsste man sich nur Geld – Gesundheit – Liebe wünschen und über den Umkehrschluss würde sich dann das (ursprünglich) Gewünschte eintreffen

    Wenn man aber wie ich über eine sehr breit gefächerte Neugierde hinsichtlich solcher Themen verfügt, kann man auch zu einem etwas andern Schluss kommen.

    Ausgangspunkt meiner Überlegungen diesbezüglich bleibt das Wissen darüber, was man will. Ich vernachlässige aber die Reduzierung auf eine der 3 Quellen.

    Wenn ich weiß was ich will, rückt dies in den Fokus meines Bewusstseins. Durch diese Fokussierung sende ich etwas aus, das auf etwas anderes trifft und dann wieder und wieder, solange bis das Gewollte (Gewünschte) in mein Leben tritt, sich verwirklicht.

    Das an dieser Denk- und Vorstellungsweise etwas dran ist, lässt sich dadurch belegen, dass sich Gewolltes (Gewünschtes) in mein Leben tritt aber aus einer ganz anderen Richtung als die man sich vorgestellt hat und / oder unter  Begleitumständen, die man so nicht bedacht, sich vorgestellt hat.

    Ein kleines Beispiel hierfür:

    Wir (meine Partnerin und ich wünschen in der Regel gemeinsam) wollten ein neues Auto. Typ, Ausstattung, usw. wurden genau definiert. Haben auch ein Bild hierfür gefunden. Haben dies alles an unsere Wunsch- / Ziel- Kollage gehängt und uns an die „Anweisungen” der zitierten Autoren gehalten.

    Soweit so gut. Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte, wurde ich in einen Autounfall verwickelt, bei dem unsere PKW einen „wirtschaftlichen Totalschaden” erlitten hat, d.h. wir bekamen nur noch den aktuellen Zeitwert mit diversen Abstrichen für unser altes Auto.

    Dieser Wert wird durch Begutachtung ermittelt und aus Erfahrung kann man sagen, dies kann dauern. Mit dieser Info stellte uns unser Vertragshändler, für die Zeit bis zur Klärung einen „Ersatz – ” Wagen  zur Verfügung. Im ersten Moment war an diesem Ersatzfahrzeug nichts besonders, was auffällig war zu erkennen.

    Als meine Partnerin diesen Wagen sah, nahm sie mich bei der Hand und führt mich vor unsere Kollage und zeigte auf das Bild unseres PKW – Wunsches. Dort hing genau das Auto, das unten in der Garage stand. Wir haben dann den „Ersatz” – Wagen übernommen, der wiederum ein eigen „Geschichte” aufzuweisen hatte.

    Dieses Beispiel soll zeigen, dass man sorgfältig darauf achten soll was man sich wünscht und wie man es sich wünscht.

    Um dieses Beispiel vollständig zu machen, gilt es zu wissen, dass 1 Monat vorher unser 2. PKW ebenfalls einen „wirtschaftlichen Totalschaden” durch Unfall erlegen ist und wir somit innerhalb von 4 Wochen 2 neue Pkws anschaffen mussten, was zu einer deutlichen Mehrbelastung geführt hat.

    Und genau diese „Nach” – oder „Nebengeschichte” stellt den Beweis für meine Theorie dar!

    Ich bin der Meinung, dass Wünsche einen bestimmten Zustand in den Fokus meines Bewusstseins zieht und ich dadurch Dinge anziehe, die dazu beitragen, diesen Zustand verwirklichen zu lassen. Mit allen dazugehörenden Begleiterscheinungen!

    Und daher lasse ich, was das wünschen anbetrifft eine gewisse Vor – und Umsicht walten.

    Hiermit habe ich mir die Antwort auf die Fragen: „Was sind Wünsche?” und „Welche Einstellung ich zu Wünschen und deren Erfüllung habe?” beantwortet.

    Was noch nicht genau beantwortet wurde, ist die Frage: „Woher kommen sie?”

    Ich vertrete die Meinung, dass alle Wünsche aus einem Mangel – oder Druckgefühl heraus entstehen. Wenn man krank ist, besteht ein Mangel an Gesundheit – Wenn man seinen monetären Verpflichtungen nicht nachkommen kann, besteht ein Mangel an Geld -

    Wenn man abends, am Wochenende allein zuhause sitzt, besteht ein Mangel an Partnerschaft, Freundschaft, Liebe.

    Das gleiche lässt sich auch mit Druck durchdeklarieren

    Wenn aber das Entstehen von Wünschen auf diese beiden Faktoren zurückzuführen ist, bedarf es einiger (mentaler) Stärke bestimmte Forderungen an „Wunschaufgabe” zu erfüllen, die da wären:

    Nach Aufstellen des Wunsches diesen loszulassen – Wünschäußerungen  in einem Zustand von Leichtigkeit u. Glaube zu tätigen sind, um nur 2 davon zu nennen.

    Daher gilt die Aufforderung mentale, seine mentalen Fähigkeiten zu entwickeln, zu trainieren. – Ohne dies das wünschen kaum Erfolg haben kann.

    Hier liegt auch begründet, warum die Mensche soviel Schwierigkeiten haben mit dem wünschen, sie haben die notwendige „Vorarbeit” als für nicht notwendig abgetan.

    Wenn ich jemanden begegne, der im wünschen erfolgreich ist, bekunde ich ihm meine Anerkennung, da ich weiß, dass er seine „Hausaufgaben” gemacht hat und zwar gut und richtig gemacht hat.

    Somit erhält die mentale Konditionierung, wie auch in allen andern Bereichen, eine Schlüsselrolle.

    Zwei recht einfach klingende Ratschläge können so einiges in Gang setzte:

    Da wäre einmal nicht aus einem Mangel oder Druck mit dem Training beginnen, da die dafür notwendige Zeit fürs Training i.d.R. nicht zur Verfügung steht, d. h. in einer mangel- und druckfreien Zeit mit dem Üben beginnen. – Zum andern ist der 2. Ratschlag, mit kleinen Dingen zu beginnen, z.B. morgens rechtzeitig aufzustehen – eine bestimmte Person soll anrufen – usw. Der Grund hierfür ist, dass die Erfüllung bzw. nicht Erfüllung keine sehr großen Auswirkungen hat und man sich an den Zustand der Wunscherfüllung gewöhnen kann.

    Um ein Übungsfeld zu bekommen, nehme ich für Ratschlag Nr. 1 einen Bereich aus meinem Leben, in dem ich zurzeit keinen Mangel oder Druck empfinde, erkennbar ist.

    Dafür „klopfe” ich alle meine Lebensbereiche mit Hilfe der Frage, habe ich hier einen Mangel oder Druck, auf Verwendungsfähigkeit ab.

    Vielleicht kommt jetzt beim eine oder andern die Frage auf, woher soll ich die Zeit dafür nehmen? – Nur so am Rande, hier tritt doch schon ein Mangel, keine Zeit zu haben, auf.

    Um hier Klarheit zu schaffen, ein kleines „Spiel” gefällig?

    Nehmen wir einmal an, der Wunsch wäre am Ende einer bestimmten Zeit sagen wir einmal 1 Million (1.000.000 €) zu bekommen und dafür müsste man täglich 1 Stunde von heute an bis zum Ende der Zeitspanne etwas bestimmtes tun.

    Frage, würde man einen Weg finden?

    Wenn man diese Frage mit „Ja” beantwortet, ist die oben gestellte Frage, keine Zeit doch nur mit nicht wollen zu erklären – Oder?

    Hier liegt ein weiterer Grund vor, warum es bei manchen Leuten mit dem wünschen klappt und bei anderen nicht. Sie wollen etwas ohne dafür etwas zu tun und das funktioniert in den meisten, seltensten  Fällen  nicht.

    Hat man so ein Übungsfeld aufgedeckt kann man nun daran gehen sich um das „kleine wünschen” in diesem Bereich zu kümmern.

    Mir hat dabei eine Auflistung der „kleinen Wünsche” geholfen, so konnte ich auch „überprüfen” wie erfolgreich ich war und meinen Glauben (wieder) aufbauen, dass es auch bei „großen” Wünschen funktioniert.

    Wenn ich eine Zeitlang nicht mehr „gewünscht” habe und ich wieder einsteigen möchte, habe ich hier ein optimales „Trainingsprogramm” um wieder fit zu werden, meine „Wunschmuskeln” wieder zu alter Stärke zu bringen um noch stärker zu werden.

    Ich „wünsche” viel Spaß dabei! …




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